Kultur könn’se nich
Die CDU pflegt ein Kulturverständnis, das nicht zur Stadt passt, wie der Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson beweist. Die Berliner Szene ist entsetzt.
Die CDU pflegt ein Kulturverständnis, das nicht zur Stadt passt, wie der Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson beweist. Die Berliner Szene ist entsetzt.
Nach dem Bericht des Rechnungshofs war Sarah Wedl-Wilson nicht zu halten. Berlins CDU-Regierungschef Wegner geht nun doppelt angeschlagen in den Wahlkampf.
Der Berliner Landesrechnungshof hält alle 13 Bescheide für Projekte gegen Antisemitismus für rechtswidrig. Wer dafür verantwortlich ist.
Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson entlässt ihren Staatssekretär Oliver Friederici. Offenkundig will sie damit nur von eigenem Fehlverhalten ablenken.
Die Abgeordneten Christian Goiny und Dirk Stettner sagen im Untersuchungsausschuss aus. Fehlverhalten weisen sie von sich, stattdessen attackieren sie die Verwaltung.
Frag den Staat veröffentlicht Chatverläufe zwischen den Abgeordneten Goiny und Stettner und Kultursenatorin Wedl-Wilson. Es sind verstörende Einblicke.
CDU und SPD legen die Axt an Berlins Informationsfreiheit. Experten und Opposition sind empört: Dem Schutz kritischer Infrastruktur werde nicht geholfen.
In der Neuen Nationalgalerie Berlin wurde auf einem prominent besetzten Podium über das Verhältnis von Staat, Museum und privaten Geldern diskutiert.
Der Berliner Senat räumte Israels Botschaft Mitsprache bei der Fördermittelvergabe ein – und offenbart so, worum es der CDU wirklich geht.
Der Berliner Senat will die Herausgabe von Informationen massiv einschränken. Eine Verbindung zur aktuellen Fördergeldaffäre liegt auf der Hand.
Chats zeigen, dass Senatorin Wedl-Wilson wissentlich gegen Haushaltsrecht verstieß – Konsequenzen drohen nur ihr. Verantwortlich ist jedoch eine Männerclique.
Im Untersuchungsausschuss zur CDU-Fördergeldaffäre berichten Zeugen von massiver Einflussnahme. Das bringt Berlins Kultursenatorin in Erklärungsnot.
Die Aktivistin Maral Salmassi soll im Auftrag des Senats Antisemitismus bekämpfen. Dabei hetzt sie selbst gegen Juden, kritisiert ein Grünen-Politiker.
An der Berliner UdK stehen drei Masterstudiengänge vor dem Ende, darunter Sound Studies & Sonic Arts. Es ist eine tragische Folge des Sparkurses des Senats.
Ein Untersuchungsausschuss soll klären, ob der Berliner Kultursenat Fördergelder für Antisemitismusprävention irregulär verteilt hat.
FragDenStaat veröffentlicht Tausende Seiten Behördendokumente. Sie zeigen, wie sich die Verwaltung gegen die CDU-Vergabe von Fördergeldern wehrt.
Das Statistische Bundesamt berichtet über die Lebenssituation von Kulturbeschäftigten. Ein Drittel verdient demnach weniger als 1500 Euro pro Monat.
Wie wurden Fördermittel zur Bekämpfung von Antisemitismus vergeben? Antworten soll es in einem Bericht ans Parlament bis zum Sommer geben.
Mehr als zwei Jahre hofften viele Berliner*innen auf eine große Bibliothek im Luxuskaufhaus Lafayette. Nun zieht die Bertelsmann Music Group ein.
In Berlin wurde der Kulturhaushalt der nächsten beiden Jahre verabschiedet. Drastische Kürzungen bedrohen die freie Szene in ihrer Existenz.
Iven Saadi arbeitet mit dem Verein Bildungsbausteine an Schulen gegen Antisemitismus. Nun äußert er sich zu den Vorwürfen der Berliner CDU-Fraktion.
In Berlin sind aktuell mehrere Hundert geförderte Ateliers gefährdet. Ein wenig Bewegung gab es inzwischen, Sicherheiten haben die Künstler:innen keine.
Nicht zu fördern, was einem nicht gefällt, ist eine Sache. Die Kommerzialisierung und die Manipulation von Kultur stehen auf einem anderen Blatt.
Der Abgeordnete Timur Husein mischte mit bei der Vergabe von Förderung gegen Antisemitismus. Ein Aufruf zum Besuch der Nova-Ausstellung erntet Kritik.