Fördermittelskandal: Darf man im Kampf gegen Antisemitismus die Gewaltenteilung missachten?
Goiny und Stettner verteidigen sich vor dem Untersuchungsausschuss. Die CDU-Abgeordneten hätten lediglich dem politischen Willen Nachdruck verleihen wollen.
Goiny und Stettner verteidigen sich vor dem Untersuchungsausschuss. Die CDU-Abgeordneten hätten lediglich dem politischen Willen Nachdruck verleihen wollen.
Der Kampf gegen Antisemitismus sollte im klammen Berlin auch mit Fördermitteln geführt werden. Leider ging dabei wenig mit rechten Dingen zu. Zum Stand der Dinge.
Der Direktor des Futuriums folgt dem langjährigen Opernstiftungschef Georg Vierthaler, der in den Ruhestand geht. Stefan Brandt muss mit zehn Prozent weniger Zuschuss zurechtkommen.
Der Berliner Verfassungsgerichtshof weist den Eilantrag der AfD ab. Die Fraktion bleibt ohne Vertretung im Ausschuss zur umstrittenen Fördermittelvergabe.
Dank der Rücklagen und Mehreinnahmen rechnet das Gorki, anders als in Medienberichten befürchtet, mit einer schwarzen Null. Sarah Wedl-Wilson erklärt die Rechnung vor dem Kulturausschuss.
Verdi hat zu deutschlandweiten Warnstreiks in den Landes- und Staatstheatern aufgerufen. Vor der Volksbühne fand die zentrale Kundgebung statt. Worum geht es?
Ein Ausschuss befasst sich mit der Frage, wie Fördermittel für Projekte gegen Antisemitismus in Berlin vergeben wurden. Zum Sommer soll ein Bericht vorliegen.
In großer Sorge um die Existenz des kulturellen Leuchtums im Osten Berlin: Kathrin Schülein bittet um politische Hilfe im Sinne „deutsch-deutscher Emanzipation“
Wurde die Förderung für Projekte gegen Antisemitismus nach politischen Wünschen der CDU vergeben? Grüne und Linke wollen die Vergabe durch Kultursenatoren durchleuchten.
Grüne und Linke werfen der CDU-Fraktion vor, Druck auf die jüngsten Kultursenatoren bei Vergaben von Fördergeld ausgeübt zu haben. Noch dieses Jahr soll ein Ausschuss dazu eingesetzt werden.
Die Sparmaßnahmen im Berliner Kulturbetrieb sorgen weiter für heftige Debatten. Ein Dienstleister soll nun das Einsparpotenzial überprüfen. Doch das wird kritisiert.
Mehr unternehmerische Denke und mehr Kontrolle: Wie die Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson 110 Millionen aus dem Kulturetat einsparen will.
Big News in den Berliner Theaterferien: Laut Ilse-Holzapfel-Stiftung sind die Verhandlungen mit dem Land Berlin um eine Verlängerung der Pacht gescheitert.
Die schwarz-rote Koalition in Berlin hat sich noch einmal zusammengerissen. Als sie Ergebnisse liefern musste, lieferte sie. Doch manche haben dabei auch verloren. Ein Kommentar.
Es ist eine Art Wiedergutmachung für den verlorenen Museumssonntag: Im Berliner Museum für Gegenwart ist am Wochenende alles umsonst, drinnen wie draußen.
Nach kaum drei Wochen im Amt beerdigt Berlins neue Kultursenatorin eine quälend lange Debatte über die Grenzen der Kulturfreiheit. Daran liegt es.
Es wäre nicht nur ein Frevel, die Dekorations- und Kostümwerkstätten der Volksbühne abzuwickeln, sondern auch ökonomisch sinnlos. Doch es gibt eine nachhaltige Sparidee.
Sarah Wedl-Wilson spricht sich gegen die Demokratieklausel und damit auch gegen die Position des Regierenden Bürgermeisters aus. Warum sie damit recht hat, steht in der Verfassung.
In einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung spricht Wolfram Weimer von Bevormundung und Engstirnigkeit. Er attackiert Feinde der Kunstfreiheit von rechts und links.
In einem ersten Interview äußert sich die neue Kultursenatorin Wedl-Wilson zu möglichen Schließungen, zur Kunstfreiheit und erklärt, warum eine Antisemitismusklausel nicht nötig ist. Kritik übt sie an Joe Chialo.
Sarah Wedl-Wilson wurde am Donnerstag als Kultursenatorin vereidigt. Die Nachfolgerin des gescheiterten Joe Chialo schwört auf Gott und die Opposition sieht schwarz. Gutes Gelingen!
Nach dem überraschenden Rücktritt von Kultursenator Joe Chialo am Freitag ist seine Nachfolge geregelt. Wer ist die neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson?
Das Sammlerpaar Barbara und Axel Haubrok ist besorgt über den Kunststandort Berlin. Um über die Probleme offen zu diskutieren, haben sie die Gesprächsreihe „Consider Listening“ ins Leben gerufen. Ein Interview.
Joe Chialo ist am Freitag von seinem Amt als Kultursenator zurückgetreten. Zuletzt stand er wegen der heftigen Sparmaßnahmen für den Berliner Kulturbetrieb in der Kritik.
Während der Übergabe des Kulturstaatsministeramtes muss Zeit für einen Stoßseufzer der Erleichterung sein. Wir werden Claudia Roth nicht vermissen. Hoffentlich.