Berliner Kulturszene fordert rasche Konsequenzen nach Wedl-Wilsons Rücktritt
Berlins Kulturszene drängt nach dem Rückzug von Senatorin Wedl-Wilson wegen einer beanstandeten Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus auf Konsequenzen.
Berlins Kulturszene drängt nach dem Rückzug von Senatorin Wedl-Wilson wegen einer beanstandeten Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus auf Konsequenzen.
Nach dem Rücktritt von Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson gibt es Sorgen um die Kulturförderung in der Hauptstadt.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson zieht Konsequenzen aus der rechtswidrigen Vergabe von Fördermitteln und tritt zurück. Nun drohen Kulturprojekte liegen zu bleiben, befürchtet Theaterregisseur Thomas Ostermeier.
In Berlin zieht die umstrittene Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus personelle Konsequenzen nach sich: Die Kulturverwaltung hat Staatssekretär Oliver Friederici von seinen Aufgaben entbunden.
Wegen der Kürzungen im Berliner Kulturetat, war darüber spekuliert worden, ob Theater in der Hauptstadt schließen müssten.
Die Berliner Kultur muss 2026/27 sparen, wenn auch deutlich weniger als es Ex-Kultursenator Chialo angekündigt hatte. Der Betrieb reagiert gefasst, zumal die neue Senatorin Wedl-Wilson sich spürbar für die Kultur einsetzt. Das schafft Vertrauen.
Der Staatsminister für Kultur und Medien, Weimer, kritisiert Kulturkämpfe von ideologisch getriebenen Rändern. Linke und rechte Verbotsreflexe würden die Debatte verengen. Dabei bedient sich Weimer Begriffen, die selbst an einen Kulturkampf erinnern.
Künstliche Intelligenz verändert Produktion und Wahrnehmung von Kunst und Kultur. Daher ist es wichtig, Orte des kulturellen Austauschs zu erhalten und zu fördern, sagt Filmemacherin, Autorin und Künstlerin Hito Steyerl.
Friedrich Merz hat den Journalisten und Verleger Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister nominiert. Weimer ist ein Medienprofi ohne politische Erfahrung. Hervorgetan hat er sich mit konservativen Positionen. Was kann die Kultur erwarten?
Der designierte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wehrt sich gegen den Vorwurf, eine rechtskonservative Wende in der Kulturpolitik anzustreben. Er sei Kulturverfechter, nicht Kulturkämpfer, sagte Weimer dem Magazin „Stern“.
Fünf landeseigene Berliner Theatern, darunter die „Volksbühne“, sollen nach rbb-informationen neu organisiert werden.
In Zeiten knapper Kassen trifft es zuerst die Kultur. Doch auch abseits davon sieht die Direktorin der Bundeskunsthalle Eva Kraus die Kulturbranche in Gefahr. Darüber denkt sie im Kölner Kongress “Bergab? Erzählen in schwierigen Zeiten” nach.
Deutschland braucht Hunderte Milliarden Euro für Investitionen ins Militär oder in Infrastruktur. Die müssen an anderer Stelle eingespart werden – und es scheint erneut zuallererst die Kultur zu treffen. Ein kurzsichtiges und fehlgeleitetes Kalkül.
Hintergrund sind die Sparpläne bei vielen Kulturinstitutionen in Deutschland. Allein im Berliner Kulturetat fallen dieses Jahr rund 130 Millionen Euro weg. Unterzeichnet haben den Appell unter anderem die Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Sächsischen Akademie der Künste.