Deutschlandfunk
Rücktritt der CDU-Abgeordneten Stettner und Goiny gefordert: Linke wirft ihnen Druck auf Ex-Kultursenatorin Wedl-Wilson vor
Die Linke in Berlin hat die CDU-Abgeordneten Stettner und Goiny in der Fördergeldaffäre um die inzwischen zurückgetretene Kultursenatorin Wedl-Wilson zum Rücktritt aufgefordert.
Kulturszene in Sorge – rasche Konsequenzen nach Wedl-Wilsons Rücktritt gefordert
Berlins Kulturszene drängt nach dem Rückzug von Senatorin Wedl-Wilson wegen einer beanstandeten Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus auf Konsequenzen. Der zweite Rücktritt im Kulturressort der schwarz-roten Landesregierung des Regierenden Bürgermeisters Wegner löst Unmut aus.
Kommentar: Ein bedauerlicher, aber notwendiger Rücktritt
Guter Wille reicht nicht: Sarah Wedl-Wilson galt als kompetente Kultursenatorin. Ihr Rücktritt ist dennoch folgerichtig: Der Fall zeigt die strukturellen Schwächen der Berliner Kulturverwaltung bei Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus.
„Klima der Angst und Selbstzensur“: Staatsminister Weimer verunsichert Kulturszene in Deutschland
Unter Kulturstaatsminister Weimer entwickelt sich offenbar ein Klima der Angst und Selbstzensur in der Kulturszene. Viele Institutionen fürchten um Fördergelder und erwägen deshalb einen Verzicht auf bestimmte Projekte, wie Kulturjournalisten des Deutschlandradios berichten. Aktuell gibt es neue Vorwürfe der politischen Einmischung.
Weitere Vorwürfe in der Fördergeldaffäre der Berliner CDU um Ex-Kultursenator Chialo
Einem Medienbericht zufolge weitet sich die Fördergeldaffäre der Berliner CDU aus.
Vorwürfe gegen Ex-Kultursenator Chialo (CDU): Nachfolgerin Wedl-Wilson räumt Defizite bei Fördermittel-Vergabe ein
Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson (parteilos) hat Defizite bei der Vergabe von Fördermitteln an Projekte gegen Antisemitismus eingeräumt.
Diskussion um Nachfolge von Kultursenator Chialo – Kulturrat: Wegner soll Amt mit übernehmen
Nach dem Rücktritt von Berlins Kultursenator Chialo (CDU) plädiert der Deutsche Kulturrat dafür, dass der Regierende Bürgermeister Wegner das Amt zusätzlich übernimmt. Als potenzielle Nachfolgerin gilt auch die Staatssekretärin in der Berliner Kulturverwaltung, Wedl-Wilson.
Künftiger Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wehrt sich gegen den Vorwurf des Rechtskonservatismus
Der designierte Medien- und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wehrt sich gegen den Vorwurf, eine rechtskonservative Wende anzustreben. Er sei Kulturverfechter, nicht Kulturkämpfer, sagte Weimer dem Magazin „Stern“. Seit Jahren schreibe er gegen die AfD und den Rechtspopulismus an, betonte der bisherige Publizist.
Konservativer Publizist wird neuer Kulturstaatsminister
Der Verleger und Publizist Wolfram Weimer soll im Kabinett Merz Kulturstaatsminister werden. Der ehemalige Chefredakteur von Welt, Focus und Cicero gilt als umstritten. Manche halten ihn bereits für den „falschen Mann am falschen Platz“.
Früherer „Welt“-Chefredakteur Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden
Der Journalist und Verleger Wolfram Weimer soll neuer Kulturstaatsminister werden. Dies melden der Deutschlandfunk und die „Süddeutsche Zeitung“ übereinstimmend.
Die Zukunft der Kulturpolitik
Mit der Kultur geht’s bergab: Förderungen werden gestrichen, Etats sinken, künstlerische Arbeitsbedingungen sind oft prekär. Kultur ist wichtig für das demokratische Leben in unserem Land. Doch wieviel davon können wir uns in Krisenzeiten leisten?
Haushaltskürzungen treffen die Berliner Kultur hart
Das Land Berlin beschließt an diesem Donnerstag seinen Sparhaushalt. Allein 130 Millionen Euro sollen für die Kultur wegfallen. Die Hauptstadt dürfte dadurch an Strahlkraft verlieren. Die Kulturszene fürchtet um ihre Existenz.