Neuordnung der Erinnerungspolitik: Was Merz und Weimer planen
Der neue Kulturstaatsminister will in Zukunft zuvorderst den Antisemitismus bekämpfen. Ein anderer Aufgabenbereich wandert ins Innenministerium.
Der neue Kulturstaatsminister will in Zukunft zuvorderst den Antisemitismus bekämpfen. Ein anderer Aufgabenbereich wandert ins Innenministerium.
Wolfram Weimer lädt an seinem ersten Tag als Kulturstaatsminister Josef Schuster vom Zentralrat der Juden ein. Unter anderem hatte Schuster antisemitische Darstellungen auf der documenta kritisiert.
Die künftige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hält weitere Kürzungen im Kulturetat nicht für machbar. Sie wolle „zuletzt an der Kunst sparen“.
Große Überraschung: Preisträger Christopher Rüping spendet die 20.000 Euro Preisgeld wegen der harten Kürzungen des Berliner Senats. Kuturstaatssekretärin Sarah Wedl-Wilson hält ein Plädoyer für die Theatervielfalt.
Berlins Kultursenator hat seinen Rücktritt eingereicht – und dies mit den Sparzwängen begründet. Der Deutsche Kulturrat hat einen Vorschlag für die Nachfolge.
Der CDU-Politiker hatte Ambitionen auf das Amt des Kulturstaatsministers. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen sollte er weitere Einschnitte in der Berliner Kulturlandschaft umsetzen.
Friedrich Merz (CDU) hat den Verleger Wolfram Weimer für das Amt des Kulturstaatsministers benannt. In der Kulturszene organisiert sich Widerstand.
Zugleich Anteilseigner an der Weimer Media Group und zuständig für die Deutsche Welle? Lobbycontrol sieht darin einen Interessenkonflikt. Ein Kulturverein startet eine Petition gegen Weimer.
Der Platz für Künstlerinnen und Künstler in Berlin schrumpft. Nevin Aladağ, Daniel Knorr und Gerold Miller haben sich im Süden der Stadt neue Studiohallen gebaut.
In der Berliner Kulturverwaltung denkt man über eine Umwandlung der landeseigenen Bühnen in GmbHs oder den Zusammenschluss in einer Stiftung nach. Dagegen regt sich nun Protest.
Fehlbesetzung? Oder gezielte Personalie? Bisher hat der designierte neue Kulturstaatsminister kein großes Interesse an der Kultur gezeigt – doch Friedrich Merz könnte versucht sein, mit ihm eine kulturpolitische Wende einzuleiten.
Der ehemalige „Focus“-Chefredakteur Wolfram Weimer soll die Nachfolge von Claudia Roth antreten. Das verkündete die CDU in Berlin.
Eine Personalie, mit der im Kulturbetrieb niemand gerechnet hatte: Der ehemalige „Focus“- und „Welt“-Chefredakteur Wolfram Weimer wird offenbar Kulturstaatsminister im Kabinett von Friedrich Merz.
Berlins Kultursenator fuhr lange auf der Überholspur. Doch im Kanzleramt wird er nicht ankommen. Friedrich Merz hat für den Posten des Kulturstaatsministers andere Pläne.
Das Musicboard Berlin ist die landeseigene Fördereinrichtung für Popmusik. Die neue Geschäftsführerin Marie von der Heydt spricht im Interview über Kürzungen, Chorgesang und das Festival Pop-Kultur.
Eine hochkarätige Runde diskutierte am Pariser Platz über die Frage: „Kultur – der blinde Fleck der Politik?“. Gleichzeitig wurde der „Relevanzmonitor Kultur 2025“ vorgestellt.
Berlins Theaterlandschaft ist bunt und kostet das Land viel Geld. Wie sie künftig aufgestellt werden soll, wird derzeit beraten. Die Gewerkschaft Verdi sagt nun, was aus ihrer Sicht gar nicht geht.
Der Senat und die Berliner Bühnen suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit, manche Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Doch Alarmismus ist nicht angebracht.
Der Senat und die Berliner Bühnen suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit, manche Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Doch Alarmismus ist nicht angebracht.
Viele Bühnen halten derzeit still, statt ihr Publikum zum lautstarken Protest gegen die Sparpläne des Senats zu animieren. Unser Kolumnist hat herausgefunden, was dahinter steckt.
„Experimentierfeld für Zusammenhalt in Vielfalt“ Berlins Vielfalt birgt nicht nur Positives, sondern auch Probleme. Wie die Kultur der Schlüssel für ein gutes Miteinander sein kann, erklärt hier die frühere Kulturstaatsministerin.
„Ich habe große Sorgen, dass Hochschulen ihre Freiheit verlieren“
Sieben große Premieren plant die Komische Oper in der kommenden Spielzeit. Das Publikum soll nichts von den Sorgen und Nöten spüren, die hinter den Kulissen herrschen.
Das inklusive Theater Ramba Zamba schafft Publikumshits wie Milan Peschels „Mord im Regionalexpress“. Doch jede Einsparung bringt das Haus in existenzielle Nöte.
In zwei Jahren verzehnfachte Urania-Direktorin Johanna Sprondel die Besucherzahlen der Urania. Ihr Ziel: Günstige Bildung für alle Berliner. Wegen der Landeskürzung von fast einer Million Euro ist dies nun bedroht.
35 Jahre lang wurde das erfolgreiche Projekt von der Berliner Landesregierung gefördert. Zum 1. April werden diese Mittel gestrichen. Wie nun weiter in Tempelhof?
Berlins Kultursenator glaubt, sinkende Zuschüsse ließen sich durch Sponsoring kompensieren. Unternehmer Mario Hempel und Kulturmanagement-Professor Klaus Siebenhaar wiedersprechen.
130 Millionen Euro will Schwarz-Rot 2025 im Kulturbereich kürzen. Der ehemalige Kultursenator Klaus Lederer kritisiert die Sparpolitik des Senats – und befürchtet eine „Schneise der Verwüstung“.
Kulturtipp aus dem Berliner Westen: Spitzenleute reden heute über die mächtige Kulturinsel. In der Kritik: die Sparpolitik des Senats. 2025 hat die Zitadelle Spannendes vor.
Horrende Sparsummen, große Angst in der Kultur: Ein Gespräch der Intendantinnen und Leiter der großen Bühnen mit dem Regierenden Bürgermeister bringt wieder etwas Perspektive.
In einem Video-Call hat der Kultursenator mit Institutionen über die Kürzungsvorgaben für die kommenden Jahre gesprochen. Mehr als 300 Millionen Euro sollen eingespart werden. Die Betroffenen reagierten entsetzt.
30 Stellen sollen abgebaut und die Öfffnungszeiten gekürzt werden, womöglich muss ein Standort schließen. Ihren Bildungsauftrag können die Bibliotheken so nicht mehr zufriedenstellend erfüllen.
Es sei nicht seine Aufgabe, den Status Quo zu verteidigen, sagt Berlins Kultursenator Joe Chialo. Stattdessen möchte er die Strukturen verändern – und träumt von amerikanischen Verhältnissen.
Joe Chialo und mehrere hundert Akteure der Tanzszene treffen sich beim Diskussionsforum „Tanz Macht Berlin“ in der Akademie der Künste.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner fordert die Kulturinstitutionen auf, private Geldquellen anzuzapfen. Wie das funktioniert, kann man in der New Yorker Klassikszene beobachten.
Berlin muss auch in den kommenden Jahren weiter sparen. Nun haben CDU und SPD festgelegt, wie hoch die Kürzungen in den einzelnen Senatsverwaltungen ausfallen werden.
Weil sich zahlreiche Einsparungen nicht wie geplant umsetzen lassen, hat die Kulturverwaltung Korrekturen vorgelegt. Laut SPD waren diese mit den Fraktionen jedoch nicht abgesprochen.
Wer zahlt die Zeche? Die Kürzungsliste des Senats steckt voller Fehler und Pannen. Und sie schafft Misstrauen in der Kulturszene.
Weil sich zahlreiche der beschlossenen Kürzungen nicht wie geplant umsetzen lassen, muss die Kulturverwaltung an anderer Stelle Geld streichen. Die Grünen kritisieren die Koalition scharf.
Kein Baustopp an der Behrenstraße, jetzt ist es amtlich. Zehn Millionen Euro für 2025 werden entsperrt, ab 2026 helfen Beleihung und Streckung der Maßnahmen bis in die 2030er Jahre.
Unter dem Titel „Krisen, Kürzungen, Konsequenzen“ wurde am Donnerstag im Deutschen Theater diskutiert, wie es mit der Berliner Kultur weitergeht. Das Vertrauen in die Politik ist vorerst erschüttert.
Mit der Unterstützung der städtischen Comicszene hat Berlin Maßstäbe gesetzt. Nun muss das Land sparen – die Stipendien für Zeichnerinnen und Zeichner werden trotzdem fortgesetzt.
Wegen der Sparmaßnahmen im Landeshaushalt für die Kultur startet das Berliner Ensemble eine Auktion für eine Übernachtung auf der Bühne. Karten für die Vorstellung am Abend gibt’s obendrauf.
Eine Entscheidung über die Intendanz des Theaters steht bevor. Ersan Mondtag ist im Gespräch, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Das wichtigste: Spektakel muss sein!
Im Sommer wollte die Komische Oper die Oscar-Wilde-Vertonung „Mein Freund Bunbury“ von 1964 spielen. Doch nach den Kürzungen durch den Senat fehlt dazu jetzt das Geld.
Kulturelle Bildungsprogramme sind in einer Welt, die kreative Problemlöserinnen und empathische Gestalter dringend braucht, unverzichtbar – und trotzdem chronisch unterfinanziert. Was wir dagegen tun können.
Berlins Kultursenator nennt sein derzeitiges Amt „das schönste neben dem Papst“
Auszug des Stadtmuseums aus dem Humboldt-Forum kaum umsetzbar.
Volksbühne wieder ohne Leitung – Vegard Vinge und Ida Müller sagen ab
„Wir reden von zwei, drei Jahren, wo wir uns zusammennehmen müssen“
Senator Joe Chialo wird im Berliner Kulturausschuss schwer angegangen