Fördermittel-Affäre: Wegner erwog selbst das Amt des Kultursenators
Der Regierende Bürgermeister lobt die Arbeit der zurückgetretenen Kultursenatorin Wedl-Wilson. Auch ihre Nachfolge verteidigt er gegen Kritik.
Der Regierende Bürgermeister lobt die Arbeit der zurückgetretenen Kultursenatorin Wedl-Wilson. Auch ihre Nachfolge verteidigt er gegen Kritik.
Trotz Rekordauslastung kämpft die Philharmonie mit Finanzlücken, politischen Unsicherheiten und der Frage: Wohin während der Sanierung?
Stefan Evers übernimmt das Berliner Kulturressort – ein Schritt, der nicht nur das Vertrauen in die CDU neu auslotet, sondern auch Kai Wegners politische Position gefährdet.
Die Runde der CDU-Kreisvorsitzenden einigte sich auf ihn. Evers soll nach Informationen der Berliner Zeitung den Posten der zurückgetretenen Sarah Wedl-Wilson übernehmen.
Jetzt ist es offenbar entschieden: Stefan Evers (46, CDU) soll Berlins neuer Kultursenator werden.
CDU-Chef Wegner verliert nach Tennis-Skandal an Zustimmung. Das hilft den politischen Rändern. Und die Wahrheit könnte noch viel verheerender sein.
Wedl-Wilson verknüpft ihr Handeln direkt mit ihrem Engagement gegen Judenfeindlichkeit – eine Aufgabe, die für die gebürtige Londonerin weit über die Politik hinausgeht. „Ich werde nicht zulassen, dass dieses Ansehen durch eine öffentliche Debatte über meine Person scheint“, so die Senatorin in ihrem Abschieds-Statement.
Die Politikerin steht in der Kritik. Grund ist die Fördermittel-Affäre, die Kulturverwaltung gab die Mittel für den Kampf gegen Antisemitismus „evident rechtswidrig“ aus.
Landesrechnungshof veröffentlicht seinen Bericht: Die Kulturverwaltung hat die Mittel für den Kampf gegen Antisemitismus „evident rechtswidrig“ ausgegeben. Wer trägt die Verantwortung?
Der Landesrechnungshof wirft der Kulturverwaltung schwere Verstöße bei der Vergabe von Fördermitteln vor. Dabei ging es um Projekte gegen Antisemitismus.
Der Staatssekretär Oliver Friederici hat Rückgrat gezeigt. Er muss nun die Kulturverwaltung verlassen, weil sich die Senatorin über seine Warnungen hinweggesetzt hat.
Staatssekretär Oliver Friederici wird wegen eines Berichts über umstrittene Zuwendungen von seinen Aufgaben in der Kulturverwaltung entbunden. Sein Nachfolger steht bereits fest.
Die CDU-Politiker Goiny und Stettner stehen im Zentrum der Vorwürfe um die Vergabe von Fördergeldern für Projekte gegen Antisemitismus. Am Freitag sind sie zum U-Ausschuss geladen.
Goiny und Stettner verteidigen sich vor dem Untersuchungsausschuss. Die CDU-Abgeordneten hätten lediglich dem politischen Willen Nachdruck verleihen wollen.
Der Kampf gegen Antisemitismus sollte im klammen Berlin auch mit Fördermitteln geführt werden. Leider ging dabei wenig mit rechten Dingen zu. Zum Stand der Dinge.
Der Direktor des Futuriums folgt dem langjährigen Opernstiftungschef Georg Vierthaler, der in den Ruhestand geht. Stefan Brandt muss mit zehn Prozent weniger Zuschuss zurechtkommen.
Der Berliner Verfassungsgerichtshof weist den Eilantrag der AfD ab. Die Fraktion bleibt ohne Vertretung im Ausschuss zur umstrittenen Fördermittelvergabe.
Dank der Rücklagen und Mehreinnahmen rechnet das Gorki, anders als in Medienberichten befürchtet, mit einer schwarzen Null. Sarah Wedl-Wilson erklärt die Rechnung vor dem Kulturausschuss.
Verdi hat zu deutschlandweiten Warnstreiks in den Landes- und Staatstheatern aufgerufen. Vor der Volksbühne fand die zentrale Kundgebung statt. Worum geht es?
Ein Ausschuss befasst sich mit der Frage, wie Fördermittel für Projekte gegen Antisemitismus in Berlin vergeben wurden. Zum Sommer soll ein Bericht vorliegen.
In großer Sorge um die Existenz des kulturellen Leuchtums im Osten Berlin: Kathrin Schülein bittet um politische Hilfe im Sinne „deutsch-deutscher Emanzipation“
Wurde die Förderung für Projekte gegen Antisemitismus nach politischen Wünschen der CDU vergeben? Grüne und Linke wollen die Vergabe durch Kultursenatoren durchleuchten.
Grüne und Linke werfen der CDU-Fraktion vor, Druck auf die jüngsten Kultursenatoren bei Vergaben von Fördergeld ausgeübt zu haben. Noch dieses Jahr soll ein Ausschuss dazu eingesetzt werden.
Die Sparmaßnahmen im Berliner Kulturbetrieb sorgen weiter für heftige Debatten. Ein Dienstleister soll nun das Einsparpotenzial überprüfen. Doch das wird kritisiert.
Mehr unternehmerische Denke und mehr Kontrolle: Wie die Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson 110 Millionen aus dem Kulturetat einsparen will.
Big News in den Berliner Theaterferien: Laut Ilse-Holzapfel-Stiftung sind die Verhandlungen mit dem Land Berlin um eine Verlängerung der Pacht gescheitert.
Die schwarz-rote Koalition in Berlin hat sich noch einmal zusammengerissen. Als sie Ergebnisse liefern musste, lieferte sie. Doch manche haben dabei auch verloren. Ein Kommentar.
Es ist eine Art Wiedergutmachung für den verlorenen Museumssonntag: Im Berliner Museum für Gegenwart ist am Wochenende alles umsonst, drinnen wie draußen.
Nach kaum drei Wochen im Amt beerdigt Berlins neue Kultursenatorin eine quälend lange Debatte über die Grenzen der Kulturfreiheit. Daran liegt es.
Es wäre nicht nur ein Frevel, die Dekorations- und Kostümwerkstätten der Volksbühne abzuwickeln, sondern auch ökonomisch sinnlos. Doch es gibt eine nachhaltige Sparidee.
Sarah Wedl-Wilson spricht sich gegen die Demokratieklausel und damit auch gegen die Position des Regierenden Bürgermeisters aus. Warum sie damit recht hat, steht in der Verfassung.
In einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung spricht Wolfram Weimer von Bevormundung und Engstirnigkeit. Er attackiert Feinde der Kunstfreiheit von rechts und links.
In einem ersten Interview äußert sich die neue Kultursenatorin Wedl-Wilson zu möglichen Schließungen, zur Kunstfreiheit und erklärt, warum eine Antisemitismusklausel nicht nötig ist. Kritik übt sie an Joe Chialo.
Sarah Wedl-Wilson wurde am Donnerstag als Kultursenatorin vereidigt. Die Nachfolgerin des gescheiterten Joe Chialo schwört auf Gott und die Opposition sieht schwarz. Gutes Gelingen!
Nach dem überraschenden Rücktritt von Kultursenator Joe Chialo am Freitag ist seine Nachfolge geregelt. Wer ist die neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson?
Das Sammlerpaar Barbara und Axel Haubrok ist besorgt über den Kunststandort Berlin. Um über die Probleme offen zu diskutieren, haben sie die Gesprächsreihe „Consider Listening“ ins Leben gerufen. Ein Interview.
Joe Chialo ist am Freitag von seinem Amt als Kultursenator zurückgetreten. Zuletzt stand er wegen der heftigen Sparmaßnahmen für den Berliner Kulturbetrieb in der Kritik.
Während der Übergabe des Kulturstaatsministeramtes muss Zeit für einen Stoßseufzer der Erleichterung sein. Wir werden Claudia Roth nicht vermissen. Hoffentlich.
Spardruck trifft auf Machtverschiebungen in der Kulturpolitik. Eine konstruktive Debatte ist so kaum noch möglich. Nun treten die Personalräte der Bühnen auf den Plan.
Der Medienunternehmer ist der Mann, den Friedrich Merz unbedingt in Berlin haben wollte. Als Kulturminister war Wolfram Weimer nicht geplant, er könnte aber ein Glücksgriff sein.
Joe Chialo wird nun doch nicht Kulturstaatsminister. Seine Arbeit in Berlin machen schon andere. Was wird er als Kultursenator mit der Zeit bis zu den Neuwahlen anfangen?
Berlins Kultursenator Joe Chialo soll auf die Bundesebene wechseln, nachdem er seine kulturpolitische Inkompetenz auf ganzer Linie vorgeführt hat.
Hausaufgaben für die Kulturverwaltung: Noch vor Ostern muss sie Zahlen für den nächsten Haushalt liefern. Das richtige Ergebnis lautet: nicht lösbar. Die Analyse.
2,2 Millionen Euro beträgt die Sparsumme für die größte Kultureinrichtung der Stadt. Sie hat im Jahr mehr Publikum als Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin im Stadion. Ein Besuch.
Beim Kulturdialog des Regierenden Bürgermeisters konnten die Institutionen ihre Nöte adressieren. Joe Chialo saß schweigend dabei.
Nachdem die Berliner Kultur bereits 2025 geschröpft wird, soll es danach noch sehr viel dramatischer werden. Die Kulturszene erfuhr es aus einer Videoschalte und reagiert entsetzt.
In diesem Jahr gibt Berlins Politik den 37 kommunalen Galerien keinen Cent Geld mehr für Ausstellungshonorare. Und die Ateliernot wächst.
Bereits für dieses Jahr wurde der Berliner Haushalt streng zusammengekürzt, was für viele Debatten sorgte. Nun sollen im kommenden Jahr weitere Sparmaßnahmen folgen.
Infolge des Spardiktats für die Kultur in Berlin stellt unser Autor den Betrieb als freischaffender Künstler ein. Er möchte seine Würde bewahren.
Wirklich überraschend ist das nicht: Auch 2026 muss der Kulturbereich überproportional viel sparen. Nur werden dann die Rücklagen aufgebraucht sein.
Festivals und Clubs sind in Berlin ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor. Doch sinkende Besucherzahlen und höhere Ausgaben machen ihnen zu schaffen. Was tut die Politik dagegen?
In Hamburg wächst der Kulturhaushalt: Was macht Berlin bloß falsch?
Das Berliner Gefängnistheaterprojekt „Aufbruch“ steht wegen Kürzungen vor dem Aus. Wer hier spart, spart am Humanismus und an der Sicherheit, sagt die Therapeutin. Ein Gastbeitrag.