Neuer Job für Hermann Parzinger
Der frühere Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat einen neuen Job: Hermann Parzinger (66) ist zum neuen Kurator des Hauptstadtkulturfonds ernannt worden. Dies teilte das Bundeskulturministerium mit.
Der frühere Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat einen neuen Job: Hermann Parzinger (66) ist zum neuen Kurator des Hauptstadtkulturfonds ernannt worden. Dies teilte das Bundeskulturministerium mit.
Im Streit über Sparpläne des Berliner Senats für die vier landeseigenen Theater hat der Hauptpersonalrat des Landes Klage gegen Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson eingereicht.
Sie lockt Gäste in die Stadt und Besucher in die Häuser, die sonst bei zeitgenössischer Kunst eher zögern. Für den Doppelhaushalt 2026/207 wurden die Gelder für die Kunstwoche gestrichen. Am Freitag soll nun im Hauptausschuss über Förderungen diskutiert werden. Wenn die Abgeordneten dann nicht gegensteuern, droht das Aus der Art Week.
Die Spannung, mit der der jüngste Kulturausschuss im Abgeordnetenhaus erwartet wurde, verpuffte innerhalb weniger Minuten.
Ex-Kultursenator Joe Chialo (55, CDU) ist wegen seiner Vergabe-Praxis für Antisemitismus-Projekte in die Kritik geraten, berichtet der „Tagesspiegel“.
Im Haushaltsentwurf für die kommenden zwei Jahre hat der Senat kein Geld für die Festanstellung der Honorarkräfte an Musikschulen vorgesehen, berichtet der „Tagesspiegel“. Es gehe dabei um 910 arbeitnehmerähnliche Lehrkräfte an den landeseigenen Musikschulen.
Zwei Jahre lang stand Sarah Wedl-Wilson (56) als Kulturstaatssekretärin hinter dem damaligen Senator Joe Chialo in der zweiten Reihe. Für die parteilose Kulturmanagerin ohne parlamentarische Erfahrung war das eine gute Zeit zu lernen, auch wie man es nicht macht.
Ende 2027 läuft der Pachtvertrag des Berliner Ensembles für das Theater am Schiffbauerdamm aus. Die Vertragsverhandlungen hatte kürzlich die Eigentümerin, die Ilse-Holzapfel-Stiftung, für gescheitert erklärt. Doch nun hat sich der Regierende Bürgermeister aus dem Urlaub gemeldet.
Dem Berliner Ensemble droht die Obdachlosigkeit. Der Pachtvertrag für das Theater am Schiffbauerdamm läuft Ende 2027 aus. Auf eine Verlängerung konnten sich die Eigentümerin und der Senat bislang nicht einigen.
Nach drastischen Haushaltskürzungen ging die Kulturszene in Berlin zuletzt auf die Barrikaden. Nun ist klar, dass das noch nicht alles war. Die zuständige Senatorin gibt sich dennoch zuversichtlich.
Sie schweigt, nennt keine Zahlen. Wie B.Z. erfuhr, hat aber auch Berlins neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (56) das geforderte Sparziel für die kommenden Jahre verfehlt.
Berlins neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson zieht klare Grenzen zu ihrem Vorgänger Joe Chialo (CDU).
Es bleibt spannend. Berlins künftige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (55) lässt die Abgeordneten noch drei Wochen schmoren. „Meine klare Haltung hebe ich mir auf für die Zeit nach der Vereidigung.“
Noch in diesem Monat soll es in Berlin eine neue Kultursenatorin geben. Ich bewundere den Mut der noch amtierenden Staatssekretärin Sarah Wedl-Wilson.
Sie war die heiße Kandidatin, nun ist es Gewissheit: Sarah Wedl-Wilson folgt Joe Chialo und wird neue Kultursenatorin.
Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) tritt zurück. Er habe den Regierenden Bürgermeister um die Entlassung aus dem Amt gegeben, teilte der 54-Jährige mit.
Es war eine unrühmliche Zeit, und sie ist vorbei. Endlich muss man sagen. Die Bilanz der Amtszeit von Joe Chialo ist verheerend. Selten hat ein Kultursenator mehr Schaden angerichtet.
Er galt lange als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des Kulturstaatsministers im Kabinett Merz: Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU).
Seit Monaten wird Berlins Kultursenator Joe Chialo als ein möglicher Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth genannt. Nach ersten Gerüchten mehren sich jetzt die Zweifel an seinem möglichen Wechsel.
Will der Senat landeseigene Bühnen privatisieren? Das berichtete der rbb. Laut Senat gibt es solch eine Prüfung nicht, wohl aber seine Rechtsformen wie öffentliche Stiftungen im Gespräch.
Der Sparhammer des Senats wird noch härter auf die Berliner Kultur durchschlagen. So wurde im Kulturausschuss nachgefragt, warum die Tariferhöhungen, die 2023 beschlossen wurden, in diesem Jahr vom Senat nicht wie versprochen vollständig übernommen werden.
Berlin kürzt die Kultur zusammen. Unsere Autorin, freischaffende Künstlerin, fragt sich: War’s das? Alles ein Schwarm großer Blasen? Wo ist eigentlich die Solidarität? Und welchen Sound legt Kultur-DJ Joe Chialo auf?
Der Kulturdialog mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (52) soll fortgeführt werden. Aufgabe: Die harten Sparvorgaben umsetzen, ohne dass totaler Kahlschlag herrscht. So klang es jedenfalls in der Kulturausschuss-Sitzung am Montag.
Joe Chialo (CDU) hat am Mittwochabend in einem Videocall die Kulturschaffenden über die Einsparungen 2026/27 informiert. Die Zahlen sind für die Kulturschaffenden schockierend.
Als Reaktion auf die Kürzungen im Berliner Kulturetat hat die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zwei Produktionen für 2025 gestrichen.
Der Spar-Hammer des Senats macht auch vor Berlins prächtigstem Musiktheater nicht Halt. So sah sich die neue Intendantin der Staatsoper, Elisabeth Sobotka (59) an ihrem ersten Arbeitstag in Berlin mit Kürzungen konfrontiert.