CDU-Fördergeld-Affäre: Worum es im Untersuchungsausschuss geht
Interne Nachrichten zeigen: Die Berliner Kulturverwaltung finanzierte nach dem 7. Oktober Projekte zur Antisemitismusbekämpfung. Dabei lief nicht alles rechtlich einwandfrei ab
Interne Nachrichten zeigen: Die Berliner Kulturverwaltung finanzierte nach dem 7. Oktober Projekte zur Antisemitismusbekämpfung. Dabei lief nicht alles rechtlich einwandfrei ab
Irland wird als erstes Land Künstler*innen ein Grundeinkommen von 325 Euro wöchentlich auszahlen. Ein Pilotprojekt hatte ergeben, dass sich die Millionen, die dafür investiert werden, wieder amortisieren. Die Bewerbungsphase startet ab Mai
Bühnentechniker, Maskenbildnerinnen, Schneider und Beleuchterinnen protestieren gegen Kürzungen. Die Gewerke haben sich dem Streik im öffentlichen Dienst angeschlossen, und sie führen ihn auf ganz eigene Weise
Stuttgart will sechs Prozent im Kulturetat streichen, München sogar sieben. Auch in Berlin drohen weitere Kürzungen. Und ein Stück an den Münchner Kammerspielen zeichnet ein düsteres Bild: Wird es in der Zukunft noch Theater geben?
Das Artistic Research Festival könnte das letzte seiner Art sein. Künstlerinnen wie Holly Herndon, Henrike Naumann oder Anta Helena Recke zeigen, warum ihre Arbeit verteidigenswert ist – gerade jetzt
Das inklusive RambaZamba Theater in Berlin leistet Arbeit, die selbstverständlich sein sollte. Nun schlägt das Vorzeigeprojekt Alarm: Das Geld geht aus. Warum die Kulturpolitik mit schuld ist und was sie jetzt tun sollte
Die Kürzungen im Etat treffen die Berliner Kulturszene hart. Während Berliner Künstlerinnen und Institutionen um ihre Ateliers, Programme und Existenz kämpfen, schrumpft die Solidarität im Wettbewerb um knappe Mittel auf der Berlin Art Week
Seit 27 Jahren erarbeitet das Gefängnistheater aufBruch Theaterstücke mit Gefangenen in Berlin. Nun werden viele Gelder gekürzt. Dabei ist das Schauspielern ein wertvoller Beitrag zur Resozialisierung Gefangener
Rammstein oder Rattle? Kultur ist vielerorts zu einer Leerstelle in unserer Gesellschaft geworden. Das zeigt die Regierung Merz auch mit der Benennung von Wolfram Weimer. Rührt er mit Ulf Poschardt bald kulturpolitische Hühnersuppe?
Kulturpolitik galt in der CDU lange als Herzenssache bürgerlicher Identität. Heute dominiert wirtschaftliches Kalkül. Unter Friedrich Merz verliert die Partei endgültig den Anspruch, Kultur als eigenständigen Wert zu verteidigen
Die Abschnitte zur Kultur im Koalitionsvertrag sind ein Witz. Kein besonders guter. Diese Regierung wird nicht nur wenig Geld ausgeben, sie wird wohl noch geiziger mit Ideen sein
Inflation und steigende Preise treffen auch, oder vor allem Künstler*innen. Nicht nur deshalb sollten wir mehr Kunst kaufen – und natürlich geht das auch im Kleinen. Zur Rettung der Kunst und der Künstler*innen
In den anstehenden Koalitionsverhandlungen muss Kultur- und Medienpolitik ernst genommen und die offene Gesellschaft gestärkt werden