Hat Weimer die Bedenken seiner Beamten erfunden?

FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Warum verweigerte Wolfram Weimer drei linken Buchhandlungen den Buchhandlungspreis? Nach seinen Angaben hatten seine Fachbeamten Zweifel artikuliert. In den Akten findet sich von diesen Zweifeln allerdings nichts.

In den Akten der Behörde des Beauftragten sind demnach keine Zweifel der Fachbeamten an der Preiswürdigkeit der Buchhandlungen in Berlin, Bremen und Göttingen dokumentiert. Das Gegenteil ist der Fall: In einer Vorlage an die Hausleitung von Oktober 2025 empfahl das zuständige Referat, alle 118 von der Jury aus den etwa 500 Bewerbern ausgewählten Unternehmen mit dem Preis auszuzeichnen.

Der Kampf um Kultur ist kein Kulturkampf

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Konservative Kulturpolitik zeichnete sich immer dadurch aus, dass sie mehr Förderung gewährt und weniger Vorgaben macht als andere. Heute gilt es, Verknöcherungen aufzulösen, um die Freiheit der Kunst zu bewahren.

Das Recht hat nur gestört

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Im Berliner Untersuchungsausschuss zur Fördergeldaffäre hat die frühere Senatorin Sarah Wedl-Wilson alle Antworten verweigert. Auch so gab sie einen ernüchternden Einblick in ihr Amtsverständnis.

Eine Berliner Kulturkatastrophe

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Sarah Wedl-Wilsons Rücktritt als Kultursenatorin markiert den endgültigen Bankrott der Berliner Kulturpolitik. Der einzige Gefallen, den die Regierung Wegner der Kultur jetzt noch tun kann, ist ihr Abgang.

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Die Senatorin spielt auf Zeit

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Auf Druck von CDU-Politikern bewilligte die Berliner Kultursenatorin Geld für Antisemitismusbekämpfung gegen Bedenken ihrer Beamten. Jetzt hat sie den Staatssekretär entlassen, der als oberster Bedenkenträger galt.

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Es rumort in der Berliner CDU

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In Berlin verliert ein Staatssekretär sein Amt; die Opposition spricht von einem Ablenkungsmanöver. Der Streit um die Vergabe von Fördergeldern gegen Antisemitismus ist nicht zu Ende.

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Der Antisemitismusverdacht als Bürotüröffner

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Ein Untersuchungsausschuss in Berlin soll aufklären, ob Kulturfördergeld ohne Prüfung ausgeschüttet wurde. Der CDU-Politiker Christian Goiny wiederholt als Zeuge seine Vorwürfe gegen die Verwaltung nur in Teilen.

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Antisemiten in der Berliner Kulturverwaltung?

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Politisierung setzt die Bürokratie unter Stress: Im Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses berichten langgediente Beamte über ihre Überwachung durch einen Kollegen aus der Leitungsebene.

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Der Kiez will Hauptstadt sein

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Berlins Kulturpolitik bleibt provinziell. Das zeigt der Skandal um die Vergabe von Fördergeldern an windige Projekte gegen Antisemitismus. Wenn der Bund eine europäische Kulturmetropole haben will, muss er selbst aktiv werden.

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Noch einmal sagen, was man nicht mehr hören kann

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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht die „Korridore des Sagbaren“ verengt. Solange eine linksliberale Mainstreamzeitung so etwas noch druckt, kann es so schlimm um die Meinungsvielfalt aber nicht bestellt sein.

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Rettet sie die Berliner Kultur?

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Berlins neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Sie muss mehr als 100 Millionen Euro jährlich einsparen, ohne die Kulturszene zu zerstören. Dazu braucht sie die Untersützung ihres Chefs.

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Ein neuer Amtsleiter für Wolfram Weimer

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Konrad Schmidt-Werthern wird Amtschef des neuen Kulturstaatsministers Wolfram Weimer. Wie wichtig der Posten ist, hat sich zuletzt unter der scheidenden Kulturstaatsministerin Claudia Roth gezeigt.

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