Berlins Finanzsenator springt vorübergehend ein
Nach dem Rücktritt der Berliner Kultursenatorin war der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann als Nachfolger im Gespräch. Doch es kommt anders. Warum?
Nach dem Rücktritt der Berliner Kultursenatorin war der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann als Nachfolger im Gespräch. Doch es kommt anders. Warum?
Der Berliner Finanzsenator Stefan Evers (CDU) folgt auf Sarah Wedl-Wilson, die in der vergangenen Woche wegen der sogenannten Fördergeld-Affäre kürzlich zurückgetreten war.
In Berlin tritt Kultursenatorin Wedl-Wilson zurück. Einen Ersatz für sie zu finden, wird für den Regierenden Bürgermeister angesichts aktueller Umfrageergebnisse schwer.
Sarah Wedl-Wilsons Rücktritt als Kultursenatorin markiert den endgültigen Bankrott der Berliner Kulturpolitik. Der einzige Gefallen, den die Regierung Wegner der Kultur jetzt noch tun kann, ist ihr Abgang.
Der Berliner Rechnungshof kritisiert die Vergabe von Fördergeldern für Projekte gegen Antisemitismus. Die Linke fordert die Entlassung der Kultursenatorin.
Auf Druck von CDU-Politikern bewilligte die Berliner Kultursenatorin Geld für Antisemitismusbekämpfung gegen Bedenken ihrer Beamten. Jetzt hat sie den Staatssekretär entlassen, der als oberster Bedenkenträger galt.
In Berlin verliert ein Staatssekretär sein Amt; die Opposition spricht von einem Ablenkungsmanöver. Der Streit um die Vergabe von Fördergeldern gegen Antisemitismus ist nicht zu Ende.
Wegen umstrittener Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus: Oliver Friederici muss gehen. Rechnungshofbericht soll am Freitag veröffentlicht werden.
Ein Untersuchungsausschuss in Berlin soll aufklären, ob Kulturfördergeld ohne Prüfung ausgeschüttet wurde. Der CDU-Politiker Christian Goiny wiederholt als Zeuge seine Vorwürfe gegen die Verwaltung nur in Teilen.
Politisierung setzt die Bürokratie unter Stress: Im Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses berichten langgediente Beamte über ihre Überwachung durch einen Kollegen aus der Leitungsebene.
Berlins Kulturpolitik bleibt provinziell. Das zeigt der Skandal um die Vergabe von Fördergeldern an windige Projekte gegen Antisemitismus. Wenn der Bund eine europäische Kulturmetropole haben will, muss er selbst aktiv werden.
Die Berliner Hochschulen haben sich mit dem Senat auf Sparmaßnahmen geeinigt. Die Kritiker des Kompromisses fürchten nun eine Abwanderungswelle.
Der Berliner Kulturhaushalt schrumpft im nächsten Jahr nur um 110 statt 130 Millionen Euro. Aber das ist immer noch viel zu viel. Denn außer Kunst und Kultur hat die Hauptstadt nicht viel im Angebot.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht die „Korridore des Sagbaren“ verengt. Solange eine linksliberale Mainstreamzeitung so etwas noch druckt, kann es so schlimm um die Meinungsvielfalt aber nicht bestellt sein.
Sarah Wedl-Wilson hat erst vor wenigen Tagen die Leitung der Berliner Kulturverwaltung von Joe Chialo übernommen. Jetzt übt sie öffentlich Kritik an ihrem glücklosen Amtsvorgänger.
Berlins neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Sie muss mehr als 100 Millionen Euro jährlich einsparen, ohne die Kulturszene zu zerstören. Dazu braucht sie die Untersützung ihres Chefs.
Konrad Schmidt-Werthern wird Amtschef des neuen Kulturstaatsministers Wolfram Weimer. Wie wichtig der Posten ist, hat sich zuletzt unter der scheidenden Kulturstaatsministerin Claudia Roth gezeigt.
Die Neubesetzung ist offiziell: Die Kulturmanagerin Sarah Wedl-Wilson folgt auf Joe Chialo und muss nun die Sparvorgaben des Senats umsetzen
Joe Chialo tritt nach zwei Jahren als Kultursenator zurück. Sein Abgang wirft Fragen zu Quereinsteigern in der (Kultur)-Politik auf.
Der Publizist Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden. Sein Begriff von Kultur und sein Geschichtsverständnis weisen darauf hin, dass er der falsche Mann am falschen Platz wäre. Um es gelinde zu sagen.
Medienberichten zufolge soll der Journalist und Verleger Wolfram Weimer neuer Kulturstaatsminister werden. Er war Gründer des Magazins „Cicero“ und unter anderem Chefredakteur der „Welt“ und der „Berliner Morgenpost“.
Joe Chialo sah wie der sichere Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth aus. Jetzt aber scheint das Rennen wieder offen zu sein. Chialos stärkste Konkurrentin kommt aus Ostdeutschland.
Der Abschnitt des Koalitionsvertrags von Union und SPD zur Kultur steckt voller Phrasen. Die Langeweile rührt von der Ahnungslosigkeit und mangelnden Kreativität der politischen Protagonisten.
Deutschland war einmal eine Kulturnation, jetzt ist es nur noch ein Kulturstaat: Was im Koalitionsvertrag zur Kultur steht, ist arglos bis dystopisch.
In der Berliner Akademie der Künste reden Michel Friedman, Carsten Brosda, eine Unionspolitikerin und ein Theaterkritiker über Kulturpolitik. Die Diskussion plätschert dahin. Bis die Rede auf die Medien kommt.
Erst sollte in der Berliner Kultur proportional gespart werden, dann wurde gestrichen. Einem Erzählprogramm für Kinder wurden sechs Wochen Zeit für die Abwechslung beschieden. 2026 soll es noch dicker kommen.
Seit 137 Jahren gibt es den Urania-Verein, der Wissenschaft und Demokratie vermittelt. Zum 1. April hat der Berliner Senat die Förderung für 2025 ausgesetzt. Ein Gespräch mit der Direktorin Johanna Sprondel.
Die Kultur steht angesichts knapper öffentlicher Kassen vor besonderen Herausforderungen. Sie muss mit weniger Steuergeld auskommen, ohne ihre Rolle als Aushängeschild der Demokratie aufzugeben. Berlin ist dafür ein Musterbeispiel.
Nach der Pandemie hat sich der Berlin-Tourismus nicht wieder erholt. Was hat es für Folgen, wenn nun auch noch an der Kultur gespart wird?
Sie kommen nicht wegen der Currywurst: Der Pianist und Komponist Kaan Bulak über die Kulturkürzungen in Berlin, von denen er direkt betroffen ist. Und durch die ein Stück Berlin verloren geht.
Joe Chialo hat als Kultursenator die hauptstädtische Kunstszene den Sparplänen der Berliner Landesregierung ausgeliefert. Jetzt ist er auch als Kulturstaatsminister im Gespräch. Schlimme Aussichten.