Senat lässt im Kampf gegen Antisemitismus erneut Millionen liegen

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Senat lässt im Kampf gegen Antisemitismus erneut Millionen liegen

Es wäre das dritte Jahr in Folge, dass ein großer Teil der Mittel für zur Antisemitismus-Bekämpfung, die CDU und SPD seit dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 bereitstellen, nicht ausgegeben wird. 2024 tat sich die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zunächst schwer damit, Vergabeverfahren zu etablieren.

Sondervotum zur Fördergeldaffäre vorgestellt

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Büdnins 90/Die Grünen und Die Linke haben heute ihr Sondervotum zur Bewertung der Fördergeldaffäre vorgestellt und damit dem Abschlussbericht des zuständigen Untersuchungsausschusses widersprochen.

Streit um U-Ausschussbericht

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Eigentlich soll der Untersuchungsausschuss zur Fördermittelaffäre seine Arbeit abschließen. Doch nachdem der Ausschuss ein Ordnungsgeld gegen Ex-Kultursenator Joe Chialo beantragt hat, weil er als Zeuge die Aussage verweigerte, wächst der Streit über das weitere Vorgehen. Rbb24-Reporterin Dorit Knieling hat den politischen Konflikt rekonstruiert.

Kunstschaffende kämpfen für ihre Ateliers in der Prenzlauer Promenade

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Streit um Miet- und Eigentumsverhältnisse im Atelierhaus Prenzlauer Promenade in Berlin-Pankow, Kunstschaffende wollen mithilfe einer gegründeten Genossenschaft das Gebäude übernehmen, Mietverträge von Vorstandsmitgliedern wurden nun von Eigentümern gekündigt, Sanierungsstau am Gebäude aufgrund fehlender Gelder

Berliner Fördergeld-Ausschuss hat letzte Zeugen befragt

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Berliner Fördergeld-Untersuchungsausschuss hat letzte Zeugen gehört und Beweisaufnahme beendet, Ex-Kultursenator Chialo droht Ordnungsgeld, weil er Auskunft komplett verweigerte, Zentraler Akteur von Nova-Ausstellung sagt aus und spricht von komplizierten Antragsregularien für Fördergelder, Weiterer Zeuge kritisiert Fachebene der Kulturverwaltung, Abteilungsleiter in Kulturverwaltung bestreitet kritischen Bericht zur Fördergeld-Affäre gelesen zu haben

Chialo soll im Fördergeld-Untersuchungsausschuss aussagen

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Im Berliner Fördergeld-Untersuchungsausschuss soll am Donnerstag der frühere Kultursenator Joe Chialo (CDU) aussagen. Er ist ein Schlüsselzeuge in der Affäre um teilweise rechtswidrig vergebene Fördergelder im Kampf gegen Antisemitismus.

Ex-Kultursenatorin Wedl-Wilson verweigert Aussage vor U-Ausschuss

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Ex-Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson verweist auf Strafanzeige und verweigert Aussage vor Untersuchungsausschuss – In Statement bezeichnet sie Einsatz der Mittel als „wichtig und notwendig“ – Damaliger Kulturstaatssekretär sieht Ansiedlung der Fördermittelvergabe für Kampf gegen Antisemitismus in Kulturverwaltung kritisch

Ex-Senator Chialo sagt vorerst nicht vor Untersuchungsausschuss aus

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Der Untersuchungsausschuss zur Fördergeld-Affäre in der Berliner Senatskulturverwaltung kann den früheren Senator Joe Chialo vorerst nicht als Zeugen vernehmen. Wie der Anwalt des CDU-Politikers dem Ausschuss mitteilte, habe Chialo die Ladung nicht fristgerecht erhalten.

Berlin lässt eine Million Euro Fördergeld gegen Antisemitismus liegen

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In Berlin ist auch im vergangenen Jahr Fördergeld für den Kampf gegen Antisemitismus liegengeblieben. Nach Angaben der Kulturverwaltung wurden zehn Prozent der Mittel nicht ausgegeben. In der Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion wird ein Restbetrag von einer Million Euro aufgelistet.

Neuer Kultursenator im Gespräch

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Nach dem Abgang von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson wurde Ersatz gefunden: Stefan Evers übernimmt den Posten gleich mit und ist Finanz- und Kultursenator in Personalunion. So muss er Kürzungen, die er als Finanzsenator einfordert, im Kulturbereich selber umsetzen. Vielleicht führt das zum Umdenken, so die Hoffnung. In der freien Kulturszene wird Stefan Evers Doppelfunktion auch als Chance angesehen.

Wie weiter in der Senatsverwaltung für Kultur?

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Nach dem Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson muss der Regierende Bürgermeister Ersatz für sie als Kultursenatorin finden. Eine Frau als Nachfolgerin wäre gut, eine anerkannte Kulturexpertin oder ein Experte noch wünschenswerter. Gibt es schon ernstzunehmende Hinweise, wer die Nachfolge antritt?