Berlins Kultursenatorin ließ ihren »Rottweiler« auf Mitarbeiter los
Senatorin Sarah Wedl-Wilson förderte auf Drängen der Landes-CDU ungeprüft Projekte gegen Antisemitismus. Den Druck gab sie intern weiter. Das könnte sie ihr Amt kosten.
Senatorin Sarah Wedl-Wilson förderte auf Drängen der Landes-CDU ungeprüft Projekte gegen Antisemitismus. Den Druck gab sie intern weiter. Das könnte sie ihr Amt kosten.
Ein Fall für den „Rottweiler“, wie Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ihren Persönlichen Referenten, Dr. Georg Gremske, nennt? Inmitten der Fördergeldaffäre in der Kulturverwaltung wirft die Nicht-Vergabe der Förderung in jedem Fall Fragen auf.
Der Leiter der Schaubühne inszeniert „Der Geizige“ von Molière mit Lars Eidinger. Ein Gespräch über Kulturpolitik, Berlin im Wandel und den Luxus, in Deutschland Theater zu machen.
Als erstes Land weltweit führt Irland nach einem dreijährigen Pilotprojekt ein Grundeinkommen für Künstler ein. „Revolutionär“ sei das, sagt der Kulturminister. Aber es wird auch Kritik laut.
Der Senat will die kritische Infrastruktur in der Stadt besser schützen. Kritiker sprechen von einem „Geheimhaltungsgesetz“.
Vor dem Untersuchungsausschuss zur Fördermittel-Affäre berichtet der zuständige Referatsleiter, wie CDU-Politiker ihn und seine Leute bearbeiteten.
Interne Mails und Chatverläufe zeigen die Einflussnahme von CDU-Politikern auf die Verwaltung. Das ändert die Stimmung in der Politik.
Mitarbeiter mit Neonazi-Vergangenheit, Zuwendungen für Menschen, die Hass verbreiten: Der Fördergeldskandal bringt Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson in Erklärungsnot. Kaum denkbar, dass sie nach den Wahlen im Herbst noch im Amt ist.
Ein interner Bericht zur Fördergeldaffäre erhebt schwere Vorwürfe gegen die Kulturverwaltung und Senatorin Wedl-Wilson. Sie könnte persönlich in Haftung genommen werden.
Sarah Wedl-Wilson gerät in der Fördergeldaffäre unter Druck. Chats zeigen: Sie entschied bewusst, sich bei der Vergabe von Fördergeldern gegen Antisemitismus über die Landeshaushaltsordnung hinwegzusetzen.
Von Drohungen über Antisemitismus-Vorwürfe bis zu Entlassungsforderungen: Dem Tagesspiegel liegen Chatverläufe zwischen Kultursenatorin Wedl-Wilson, dem CDU-Abgeordneten Goiny und Fraktionschef Stettner vor.
Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson unter Druck: Setzte sie sich bei der Vergabe von Fördermitteln bewusst über das Haushaltsrecht hinweg?
Die Kulturverwaltung hat auf Drängen der CDU Fördermittel an wohlgesonnene Projekte vergeben. Wie massiv der Druck war, zeigt nun die Whatsapp-Nachricht eines CDU-Politikers an Senatorin Wedl-Wilson.
Linke und SPD werfen der CDU-geführten Senatsverwaltung vor, den Untersuchungsausschuss nicht schnell genug mit Akten zu versorgen. An diesem Freitag beginnen die ersten Zeugenbefragungen.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat geschafft, woran ihr Vorgänger gescheitert war: Museen, Theater und Orchester bekommen deutlich weniger Geld. Ganz ohne Shitstorm aus der Branche. Wie macht sie das?
Sammlungen sollen doch nicht in Brandenburg, sondern an der Goerzallee gelagert werden. Platz ist da, weil ein Auto-Zulieferer schließt.
Acht Millionen Euro stehen bereit, um Antisemitismus zu bekämpfen. Wer sich wie auf das Geld bewerben kann, ist weiter unklar.
Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde Berlin geht nach antisemitischen Äußerungen der Zera‑Institutsleiterin Maral Salmassi auf Abstand. Das Institut spielt eine entscheidende Rolle in der Fördergeldaffäre.
Das riesige Defizit der Landesbühne in Mitte kann nur aus den Rücklagen aufgefangen werden. Der Senat trägt zu den Geldproblemen bei.
Die Berliner CDU steht im Verdacht, ihr passende Projekte gegen Judenhass gefördert zu haben. Den Schaden tragen alle, sagt Stella Leder, Leiterin eines etablierten Trägers.
Bühnentechniker, Maskenbildnerinnen, Schneider und Beleuchterinnen protestieren gegen Kürzungen. Die Gewerke haben sich dem Streik im öffentlichen Dienst angeschlossen, und sie führen ihn auf ganz eigene Weise
Berlin wollte 20 Millionen Euro für den Kampf gegen Antisemitismus ausgeben. Doch aus dem Plan wurde eine skurrile Affäre. Es geht um freihändige Vergaben, verschleppte Projekte, dubiose Verschwiegenheitserklärungen und die Frage, warum mit den Geldern ein Lastenrad angeschafft wurde.
Ein Künstlerverband klagt über immer schlechtere Bedingungen. Beispiele gibt es in Berlin von Friedrichshain-Kreuzberg bis nach Pankow.
Haben Berlins Kultursenatoren Fördergelder zur Antisemitismus-Bekämpfung freihändig vergeben – trotz Bedenken ihrer Beamten? Bemerkenswerte Fakten aus von der SZ exklusiv ausgewerteten Akten.