Kultursparpläne des Senats – Berlins Theater könnten stiften gehen
Der Senat und die Berliner Bühnen suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit, manche Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Doch Alarmismus ist nicht angebracht.
Der Senat und die Berliner Bühnen suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit, manche Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Doch Alarmismus ist nicht angebracht.
Viele Bühnen halten derzeit still, statt ihr Publikum zum lautstarken Protest gegen die Sparpläne des Senats zu animieren. Unser Kolumnist hat herausgefunden, was dahinter steckt.
„Ich habe große Sorgen, dass Hochschulen ihre Freiheit verlieren“
Der Schauspieler über sein neues Stück am Deutschen Theater, die Kulturpolitik des Senats und sein Trauma mit Theaterschließungen.
Inflation und steigende Preise treffen auch, oder vor allem Künstler*innen. Nicht nur deshalb sollten wir mehr Kunst kaufen – und natürlich geht das auch im Kleinen. Zur Rettung der Kunst und der Künstler*innen
Berlin kürzt die Kultur zusammen. Unsere Autorin, freischaffende Künstlerin, fragt sich: War’s das? Alles ein Schwarm großer Blasen? Wo ist eigentlich die Solidarität? Und welchen Sound legt Kultur-DJ Joe Chialo auf?
Das inklusive Theater Ramba Zamba schafft Publikumshits wie Milan Peschels „Mord im Regionalexpress“. Doch jede Einsparung bringt das Haus in existenzielle Nöte.
In zwei Jahren verzehnfachte Urania-Direktorin Johanna Sprondel die Besucherzahlen der Urania. Ihr Ziel: Günstige Bildung für alle Berliner. Wegen der Landeskürzung von fast einer Million Euro ist dies nun bedroht.
In den anstehenden Koalitionsverhandlungen muss Kultur- und Medienpolitik ernst genommen und die offene Gesellschaft gestärkt werden
35 Jahre lang wurde das erfolgreiche Projekt von der Berliner Landesregierung gefördert. Zum 1. April werden diese Mittel gestrichen. Wie nun weiter in Tempelhof?
Berlins Kultursenator glaubt, sinkende Zuschüsse ließen sich durch Sponsoring kompensieren. Unternehmer Mario Hempel und Kulturmanagement-Professor Klaus Siebenhaar wiedersprechen.
Berlins Kahlschlag in der Kultur trifft in Mitte fünf kommunale Galerien. Die Zukunft der Orte, die gratis Kunst zeigen, ist bedroht.
Union und SPD haben historischen Schuldenpakt beschlossen. Von den zusätzlichen Milliarden für die Infrastruktur könnte auch Berlin etwas haben.
Den Sparmaßnahmen ist das Projekt „Sing!“ des Rundfunkchors zum Opfer gefallen. Ein Gespräch mit Chordirektorin Rachel-Sophia Dries.
Die Haushaltskürzungen des Senats haben Folgen für die Kunst- und Kulturszene. Wie sich diese konkret im Berliner Südosten auswirken.
Gesperrtes Offiziantenhaus, defekte Heizung, gestrichene Honorare: Die Zitadelle steht exemplarisch für die Krise der Kulturförderung.
130 Millionen Euro will Schwarz-Rot 2025 im Kulturbereich kürzen. Der ehemalige Kultursenator Klaus Lederer kritisiert die Sparpolitik des Senats – und befürchtet eine „Schneise der Verwüstung“.
Der Kultursenator setzt unverständliche Zahlen über Kürzungen in die Welt, Kai Wegner will reden. Aber die Lage ist dramatisch.
Horrende Sparsummen, große Angst in der Kultur: Ein Gespräch der Intendantinnen und Leiter der großen Bühnen mit dem Regierenden Bürgermeister bringt wieder etwas Perspektive.
Nachdem die Berliner Kultur bereits 2025 geschröpft wird, soll es danach noch sehr viel dramatischer werden. Die Kulturszene erfuhr es aus einer Videoschalte und reagiert entsetzt.
In einem Video-Call hat der Kultursenator mit Institutionen über die Kürzungsvorgaben für die kommenden Jahre gesprochen. Mehr als 300 Millionen Euro sollen eingespart werden. Die Betroffenen reagierten entsetzt.
Treffen sich zwei Kultursenatoren. Den einen hat der Kanzler beleidigt, dem anderen schenkt ein Milliardär eine Oper. Joe Chialo und Carsten Brosda im Interview
30 Stellen sollen abgebaut und die Öfffnungszeiten gekürzt werden, womöglich muss ein Standort schließen. Ihren Bildungsauftrag können die Bibliotheken so nicht mehr zufriedenstellend erfüllen.
Die Spar-Beschlüsse der Koalition aus dem Dezember sind lange nicht umgesetzt. Aber es wird nicht besser, warnt der Finanzsenator.
Berlin. Für Kultursenator Chialo gab es wegen Einsparungen viel Kritik. Nun rückt er wegen einer Beleidigung in den Fokus. Wer ist der Mann?