Joe Chialo hatte Grosses vor für die Berliner Kultur. Nun hinterlässt er einen Scherbenhaufen
Kultursenator Chialo galt bei seiner Amtseinführung vor zwei Jahren als Lichtgestalt. Nun ist er an sich selbst und den Umständen gescheitert.
Kultursenator Chialo galt bei seiner Amtseinführung vor zwei Jahren als Lichtgestalt. Nun ist er an sich selbst und den Umständen gescheitert.
Das Sammlerpaar Barbara und Axel Haubrok ist besorgt über den Kunststandort Berlin. Um über die Probleme offen zu diskutieren, haben sie die Gesprächsreihe „Consider Listening“ ins Leben gerufen. Ein Interview.
Wolfram Weimers Wahl zum Kulturstaatsminister sorgt für Empörung. Sie ist tatsächlich ein Schlag ins Gesicht der bisherigen Profiteure. Aber auch ein klares Signal an die populistische Konkurrenz.
Während der Übergabe des Kulturstaatsministeramtes muss Zeit für einen Stoßseufzer der Erleichterung sein. Wir werden Claudia Roth nicht vermissen. Hoffentlich.
Antisemitismus, Filmförderung, Hilfen für die Verleger – den Ex-Publizisten Wolfram Weimer erwarten in seinem Amt als Kulturstaatsminister viele Aufgaben. Wie gewinnt er das Vertrauen der Kulturschaffenden?
Der Platz für Künstlerinnen und Künstler in Berlin schrumpft. Nevin Aladağ, Daniel Knorr und Gerold Miller haben sich im Süden der Stadt neue Studiohallen gebaut.
In der Berliner Kulturverwaltung denkt man über eine Umwandlung der landeseigenen Bühnen in GmbHs oder den Zusammenschluss in einer Stiftung nach. Dagegen regt sich nun Protest.
Senat wollte für alle Beschäftigten Tariflöhne finanzieren. In der Kultur ist das nicht so. Pläne für neue Strukturen stoßen auf Widerstand
Hamburger Kulturszene blickt skeptisch auf den künftigen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Autorin mahnt: „Fischen am rechten Rand“.
Golf, Gesinnung, Geburtstag: Wie Wolfram Weimer zum Kulturstaatsminister unter Friedrich Merz aufstieg
Der Medienunternehmer ist der Mann, den Friedrich Merz unbedingt in Berlin haben wollte. Als Kulturminister war Wolfram Weimer nicht geplant, er könnte aber ein Glücksgriff sein.
Joe Chialo wird nun doch nicht Kulturstaatsminister. Seine Arbeit in Berlin machen schon andere. Was wird er als Kultursenator mit der Zeit bis zu den Neuwahlen anfangen?
Fehlbesetzung? Oder gezielte Personalie? Bisher hat der designierte neue Kulturstaatsminister kein großes Interesse an der Kultur gezeigt – doch Friedrich Merz könnte versucht sein, mit ihm eine kulturpolitische Wende einzuleiten.
Kulturpolitik galt in der CDU lange als Herzenssache bürgerlicher Identität. Heute dominiert wirtschaftliches Kalkül. Unter Friedrich Merz verliert die Partei endgültig den Anspruch, Kultur als eigenständigen Wert zu verteidigen
Diese Entscheidung ist überraschend: Der ehemalige „Focus“-Chefredakteur und Verleger Weimer soll Nachfolger von Claudia Roth werden. Dass sich der Medienunternehmer für Kultur interessiert, war bislang nicht bekannt.
Berlins Kultursenator fuhr lange auf der Überholspur. Doch im Kanzleramt wird er nicht ankommen. Friedrich Merz hat für den Posten des Kulturstaatsministers andere Pläne.
Joe Chialo sah wie der sichere Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth aus. Jetzt aber scheint das Rennen wieder offen zu sein. Chialos stärkste Konkurrentin kommt aus Ostdeutschland.
Die Abschnitte zur Kultur im Koalitionsvertrag sind ein Witz. Kein besonders guter. Diese Regierung wird nicht nur wenig Geld ausgeben, sie wird wohl noch geiziger mit Ideen sein
Die Marschroute, die sich die neue schwarz-rote Koalition in Sachen Kulturpolitik gegeben hat, wirkt uninspiriert und einfallslos. Nur eine Meldung hatte es dann doch in sich.
Berlins Kultursenator Joe Chialo soll auf die Bundesebene wechseln, nachdem er seine kulturpolitische Inkompetenz auf ganzer Linie vorgeführt hat.
Der Abschnitt des Koalitionsvertrags von Union und SPD zur Kultur steckt voller Phrasen. Die Langeweile rührt von der Ahnungslosigkeit und mangelnden Kreativität der politischen Protagonisten.
Eine hochkarätige Runde diskutierte am Pariser Platz über die Frage: „Kultur – der blinde Fleck der Politik?“. Gleichzeitig wurde der „Relevanzmonitor Kultur 2025“ vorgestellt.
In der Berliner Akademie der Künste reden Michel Friedman, Carsten Brosda, eine Unionspolitikerin und ein Theaterkritiker über Kulturpolitik. Die Diskussion plätschert dahin. Bis die Rede auf die Medien kommt.
Der Regisseur und Intendant über Populismus in Europa, Kinder am Theater und die Zukunft der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Der Senat und die Berliner Bühnen suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit, manche Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Doch Alarmismus ist nicht angebracht.