Wegner habe Wedl-Wilson bei Förderung prüfen lassen, „was geht“
Wedl-Wilson sollte prüfen, wie man das Nova-Festival fördern könne. Von der umstrittenen Liste will Wegner aber weiterhin nichts gewusst haben.
Wedl-Wilson sollte prüfen, wie man das Nova-Festival fördern könne. Von der umstrittenen Liste will Wegner aber weiterhin nichts gewusst haben.
Im Berliner Untersuchungsausschuss zur Fördergeldaffäre hat die frühere Senatorin Sarah Wedl-Wilson alle Antworten verweigert. Auch so gab sie einen ernüchternden Einblick in ihr Amtsverständnis.
Fördermittel zum Kampf gegen Antisemitismus wurden rechtswidrig vergeben. Sahra Wedl-Wilson spricht im Untersuchungsausschuss.
Elf Senatsmitglieder und Staatssekretäre schieden seit 2023 vorzeitig aus dem Amt. Ihnen stehen verschiedene Leistungen zu. Das sind die Zahlen.
Die ehemalige Kultursenatorin verweigert vor dem Untersuchungsausschuss die Auskunft. Aber es bleibt noch viel mehr Kritisches ungesagt.
Weil sich der CDU-Fraktionschef und sein Haushaltsexperte in einer ersten Befragung widersprochen hatten, werden sie erneut geladen. Auch der dritte Zeuge verspricht Spannung.
Steigende Mieten, unsichere Förderstrukturen, politische Umbrüche: Berliner Künstler verlieren zunehmend ihre Arbeitsräume. Ein Besuch in einem Atelierhaus in Prenzlauer Berg zeigt, wie sie kämpfen.
Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, gab es einen folgenschweren Fehler bei der Einladung. Nun wird der Ex-Senator wohl nicht im Ausschuss erscheinen.
Berlins Ex-Kultursenator gilt als Schlüsselfigur in der Fördergeldaffäre. Seine geplante Befragung kann nicht stattfinden. Ein Grund: Die Einladung ging an die falsche Adresse – und das ist nicht das einzige Problem.
Die Unzufriedenheit der Berliner mit ihrem Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) ist groß. Im Interview spricht er über eigene Fehler nach dem Stromausfall – und warum er das Versammlungsfreiheitsgesetz ändern will.
Wegen Zweifeln an seiner Aussage zur Fördergeldaffäre nehmen Grüne und Linke Kai Wegner in die Zange. Eine Ladung in den Ausschuss ist aber unwahrscheinlich.
Die Berliner Fördergeldaffäre verweist auf ein tieferliegendes Problem: Die CDU/SPD-Koalition kreist um sich selbst, was die Stadt bräuchte, spielt dabei keine Rolle. Und die Kultur? Kommt wieder mal zuletzt
Stefan Evers übernimmt das Berliner Kulturressort – ein Schritt, der nicht nur das Vertrauen in die CDU neu auslotet, sondern auch Kai Wegners politische Position gefährdet.
Stefan Evers gilt vielen in der Berliner CDU als herausragendes politisches Talent. Was bedeutet seine Berufung zum Kultursenator für das parteiinterne Machtgefüge?
Es ist die nächste irre Wendung in der Berliner Kulturpolitik und sie lässt tief blicken: Kai Wegner und seine CDU wollen der Kulturszene offenbar eine Lektion erteilen.
In Berlin übernimmt Finanzsenator Stefan Evers nach dem Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson nun auch das Kulturressort. Sparen kann er – aber das wird nicht reichen, um der Hauptstadt gerecht zu werden.
Nun soll Finanzsenator Stefan Evers die Aufgabe der entlassenen Sarah Wedl-Wilson übernehmen. Die CDU-Kreischefs waren gegen Heilmann.
Wie muss es nach der Fördergeldaffäre weitergehen? Intendanten, Museumsdirektorinnen und Kulturmanager formulieren ihre Erwartungen an Wedl-Wilsons Nachfolger Stefan Evers.
Der Haushaltsexperte gilt als die treibende Kraft hinter der rechtswidrigen Fördergeldvergabe der Berliner Kulturverwaltung. Konsequenzen gibt es für ihn vorerst keine.
In Berlin hat sich Vetternwirtschaft als Kampf gegen Antisemitismus getarnt, Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson musste gehen. Könnte der als Nachfolger gehandelte Thomas Heilmann die Impulse für eine bürgerliche Kulturpolitik geben, die derzeit so wichtig wäre?
Nach der Entlassung der Kultursenatorin wächst der Druck auf den Regierenden Bürgermeister. Auch in der CDU sind viele unzufrieden.
Zum zweiten Mal in diesem Wahljahr sieht sich der Regierende Bürgermeister Kai Wegner mit einem veritablen Skandal konfrontiert. Ist er noch der richtige Kandidat für die CDU?
Drei zurückgetretene CDU-Senatoren in drei Jahren sind eine rekordverdächtige Quote. Mit dem Krisenmanagement sieht es nicht besser aus
Mit Sarah Wedl-Wilsons Rücktritt ist ein Tiefpunkt erreicht. Kai Wegner sollte es seinen Vorgängern gleichtun und die Kultur zur Chefsache machen – auch wenn er mit der Sache fremdelt.
Nach der Entlassung der Kultursenatorin wächst in der CDU die Unruhe. Mitglieder sprechen von Führungsversagen, die Stimmung sei „unterirdisch“.
Die Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson verteilte 2,5 Millionen Euro »evident rechtswidrig«. Sie entlässt deswegen den Staatssekretär, der genau davor gewarnt hatte. Ein demokratisches Armutszeugnis.
Im Streit um die Vergabe öffentlicher Gelder hat nur ein Politiker eine akzeptable Figur gemacht. Doch ausgerechnet er muss jetzt gehen.
Die erste personelle Konsequenz aus der Affäre um die Fördermittelvergabe zur Antisemitismusbekämpfung muss Oliver Friederici tragen. Die Begründung weckt Zweifel.
Führenden CDU-Abgeordneten wird vorgeworfen, Einfluss auf die Vergabe von Fördergeldern genommen zu haben. Die reagieren harsch – und widersprechen sich.
Interne Nachrichten zeigen: Die Berliner Kulturverwaltung finanzierte nach dem 7. Oktober Projekte zur Antisemitismusbekämpfung. Dabei lief nicht alles rechtlich einwandfrei ab
Die Berliner Politik streitet über die Verwendung von Geldern zur Antisemitismus-Prävention. Vor allem die Grünen werfen der CDU vor, Mittel gezielt an genehme Projekte verteilt zu haben. Nun schießt ein führender CDU-Abgeordneter zurück und sagt: Genau das machten die Grünen seit Jahren selbst.
Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson fordert von den Häusern mehr ökonomische Effizienz. Manche sind da schon weiter als andere.
Ein inhaltlicher Richtungsstreit zwischen konservativem Kulturstaatsminister und linker Kulturszene wäre zu begrüßen. Doch das ist nicht, was Wolfram Weimer anzettelt.
Weil die Blockade der Antisemitismus-Gelder anhält, droht die SPD der Kulturverwaltung mit Konsequenzen. Es tobt ein Streit über die Verantwortung.
Das Berliner Zera-Institut erhielt auf Druck der Landes-CDU 390.000 Euro. Das Geld floss auch an einen Forscher, der sich nach SPIEGEL-Informationen mit falschen akademischen Angaben geschmückt haben dürfte.
Im Untersuchungsausschuss zur Vergabe der Antisemitismus-Projekte liefert ein persönlicher Referent Einblicke in die Kulturverwaltung.
Ende Mai macht das Kunsthaus in der Danziger Straße dicht. Der Umzug nach Kreuzberg hat begonnen – im alten Kiez bleibt eine große Lücke. Der Chef sagt: „Am Geld lag es nicht.“ Woran dann?
Jahrzehntelang war das Haus in der Danziger Straße ein Refugium für Künstler und Vereine in der immer teurer werdenden Innenstadt. Nun macht es dicht. Der Bezirk hat andere Pläne.
Die Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson wurde bei der Vergabe von Fördergeldern massiv unter Druck gesetzt. Droht nun ein Strafverfahren?
CDU-Kollegen hatten Wedl-Wilson unter Druck gesetzt, damit 2,6 Millionen Euro an für die CDU genehme Projekte gehen. Nun könnte die Affäre auch ein Fall für die Justiz werden.
Berliner Museen klagen über Instandhaltungsstau. Viele Häuser und deren Depots müssen grundsaniert werden. Hier ist eine Liste der dringendsten Fälle.
Senatorin Sarah Wedl-Wilson förderte auf Drängen der Landes-CDU ungeprüft Projekte gegen Antisemitismus. Den Druck gab sie intern weiter. Das könnte sie ihr Amt kosten.
Ein Fall für den „Rottweiler“, wie Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ihren Persönlichen Referenten, Dr. Georg Gremske, nennt? Inmitten der Fördergeldaffäre in der Kulturverwaltung wirft die Nicht-Vergabe der Förderung in jedem Fall Fragen auf.
Der Leiter der Schaubühne inszeniert „Der Geizige“ von Molière mit Lars Eidinger. Ein Gespräch über Kulturpolitik, Berlin im Wandel und den Luxus, in Deutschland Theater zu machen.
Als erstes Land weltweit führt Irland nach einem dreijährigen Pilotprojekt ein Grundeinkommen für Künstler ein. „Revolutionär“ sei das, sagt der Kulturminister. Aber es wird auch Kritik laut.
Der Senat will die kritische Infrastruktur in der Stadt besser schützen. Kritiker sprechen von einem „Geheimhaltungsgesetz“.
Vor dem Untersuchungsausschuss zur Fördermittel-Affäre berichtet der zuständige Referatsleiter, wie CDU-Politiker ihn und seine Leute bearbeiteten.
Interne Mails und Chatverläufe zeigen die Einflussnahme von CDU-Politikern auf die Verwaltung. Das ändert die Stimmung in der Politik.
Mitarbeiter mit Neonazi-Vergangenheit, Zuwendungen für Menschen, die Hass verbreiten: Der Fördergeldskandal bringt Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson in Erklärungsnot. Kaum denkbar, dass sie nach den Wahlen im Herbst noch im Amt ist.
Ein interner Bericht zur Fördergeldaffäre erhebt schwere Vorwürfe gegen die Kulturverwaltung und Senatorin Wedl-Wilson. Sie könnte persönlich in Haftung genommen werden.
Sarah Wedl-Wilson gerät in der Fördergeldaffäre unter Druck. Chats zeigen: Sie entschied bewusst, sich bei der Vergabe von Fördergeldern gegen Antisemitismus über die Landeshaushaltsordnung hinwegzusetzen.
Von Drohungen über Antisemitismus-Vorwürfe bis zu Entlassungsforderungen: Dem Tagesspiegel liegen Chatverläufe zwischen Kultursenatorin Wedl-Wilson, dem CDU-Abgeordneten Goiny und Fraktionschef Stettner vor.
Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson unter Druck: Setzte sie sich bei der Vergabe von Fördermitteln bewusst über das Haushaltsrecht hinweg?
Die Kulturverwaltung hat auf Drängen der CDU Fördermittel an wohlgesonnene Projekte vergeben. Wie massiv der Druck war, zeigt nun die Whatsapp-Nachricht eines CDU-Politikers an Senatorin Wedl-Wilson.
Linke und SPD werfen der CDU-geführten Senatsverwaltung vor, den Untersuchungsausschuss nicht schnell genug mit Akten zu versorgen. An diesem Freitag beginnen die ersten Zeugenbefragungen.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat geschafft, woran ihr Vorgänger gescheitert war: Museen, Theater und Orchester bekommen deutlich weniger Geld. Ganz ohne Shitstorm aus der Branche. Wie macht sie das?
Sammlungen sollen doch nicht in Brandenburg, sondern an der Goerzallee gelagert werden. Platz ist da, weil ein Auto-Zulieferer schließt.
Acht Millionen Euro stehen bereit, um Antisemitismus zu bekämpfen. Wer sich wie auf das Geld bewerben kann, ist weiter unklar.
Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde Berlin geht nach antisemitischen Äußerungen der Zera‑Institutsleiterin Maral Salmassi auf Abstand. Das Institut spielt eine entscheidende Rolle in der Fördergeldaffäre.
Das riesige Defizit der Landesbühne in Mitte kann nur aus den Rücklagen aufgefangen werden. Der Senat trägt zu den Geldproblemen bei.
Die Berliner CDU steht im Verdacht, ihr passende Projekte gegen Judenhass gefördert zu haben. Den Schaden tragen alle, sagt Stella Leder, Leiterin eines etablierten Trägers.
Bühnentechniker, Maskenbildnerinnen, Schneider und Beleuchterinnen protestieren gegen Kürzungen. Die Gewerke haben sich dem Streik im öffentlichen Dienst angeschlossen, und sie führen ihn auf ganz eigene Weise
Berlin wollte 20 Millionen Euro für den Kampf gegen Antisemitismus ausgeben. Doch aus dem Plan wurde eine skurrile Affäre. Es geht um freihändige Vergaben, verschleppte Projekte, dubiose Verschwiegenheitserklärungen und die Frage, warum mit den Geldern ein Lastenrad angeschafft wurde.
Ein Künstlerverband klagt über immer schlechtere Bedingungen. Beispiele gibt es in Berlin von Friedrichshain-Kreuzberg bis nach Pankow.
Haben Berlins Kultursenatoren Fördergelder zur Antisemitismus-Bekämpfung freihändig vergeben – trotz Bedenken ihrer Beamten? Bemerkenswerte Fakten aus von der SZ exklusiv ausgewerteten Akten.
Schon in den vergangenen beiden Jahren gab es bei Schwarz-Rot Streit um die Millionen gegen Judenhass. Dieser setzt sich nun anscheinend fort.
Die Spectrum Concerts stecken nach den Kürzungen der Fördermittel in einer Krise, doch Cellist Frank Dodge gibt nicht auf.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson über die Sparmaßnahmen des Senats, die Zukunft der Bühnen und die Vergabe von Fördergeldern.
Einsparungen, Rücktritte, Skandale: 2025 wurde die Kultur in Berlin arg gebeutelt. Zuletzt gab es dann doch noch ein paar gute Nachrichten. Doch noch immer fehlt etwas Entscheidendes: eine Vision.
Intendant Bonaventure Soh Bejeng Ndikung über die finanzielle Lage des Hauses der Kulturen der Welt, Jan Böhmermann und die Pläne für 2026.
Stuttgart will sechs Prozent im Kulturetat streichen, München sogar sieben. Auch in Berlin drohen weitere Kürzungen. Und ein Stück an den Münchner Kammerspielen zeichnet ein düsteres Bild: Wird es in der Zukunft noch Theater geben?
Die Eisler-Musikhochschule feiert ihr 75-jähriges Jubiläum, Rektorin Andrea Tober spricht über Ausbildung, Alumni und Sparauflagen
Bis Ende März soll das Ergebnis der Prüfung des Rechnungshofs vorliegen. Die Einsetzung des Untersuchungsausschusses zur Affäre wird sich verzögern.
16 Millionen Euro jährlich kann die Kulturverwaltung gegen Judenhass vergeben. Ohne die Zustimmung des Parlaments fließt künftig nicht ein einziger Euro.
Die Kooperation von Kunstverein Tiergarten und dem Bezirk Mitte endet dieses Jahr. Gespräch mit zwei Mitgliedern des Vereins.
Wurden in Berlin Gelder aus dem Kulturetat großzügig an CDU-Parteifreunde verteilt? Der SZ liegt ein Dossier des früheren Finanzsenators vor, das diesen Verdacht nährt – und auch die neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson in den Fokus nimmt.
Im Moabiter Übergangsquartier des Literaturhauses Berlin wurde über die schwierige Lage des Kulturbetriebs in der Hauptstadt diskutiert.
Im Mails machte Timur Husein Druck auf Ex-Kultursenator Joe Chialo, Projekte gegen Antisemitismus zu fördern oder nicht zu fördern.
Nicht nur inhaltlich, auch personell nahmen CDU-Politiker Einfluss auf die Vergabe von Fördergeldern. Betroffene erwägen eine Strafanzeige.
Das Haus in der Knesebeckstraße soll weitere 200.000 Euro einsparen. Das hätte fatale Folgen. Der Intendant hofft auf ein Einlenken in letzter Minute.
Der Senat will die Finanzierung des bekannten Ensembles in Prenzlauer Berg kürzen – ein Drittel der Flächen ist bedroht. Der Bezirk Pankow will das nicht hinnehmen und fasst einen Beschluss.
CDU-Abgeordnete sollen in unzulässiger Weise Einfluss auf Fördermittel gegen Antisemitismus genommen haben. Nun äußert sich der Regierende Bürgermeister Wegner zu den Vorwürfen.
Der CDU-Abgeordnete erstellt eine Liste, auf der sich der Verein seines Mitarbeiters befindet. Kurz darauf fließen mehrere Hunderttausend Euro. Alles nur Zufall?
Auf Druck der CDU-Fraktion wechselte die Kulturverwaltung Jury-Mitglieder für Antisemitismus-Aktionsfonds aus. Das sorgt für Entrüstung.
Zig Millionen im Berliner Kulturetat weniger? Im vergangenen Jahr Auslöser für Demonstrationen und erboste Proteste. Und diesmal? Kein Grund zur Aufregung.
Von „stümperhaft“ bis „illegal“ reicht die Einschätzung zur CDU-Fördergeldaffäre der Kulturverwaltung. Die windige Geschichte wirft ein Schlaglicht auf die Personallage beim Wahlsieger.
Phantomprojekte, eine Immobilienfirma und Marlene Dietrich – die Hauptstadt-CDU steht wegen mutmaßlich illegal verteilter Fördermittel in der Kritik. Die bezuschussten Projekte werfen Fragen auf.
Im Konflikt um die Vergabe von Geld für Antisemitismus-Projekte wurde die CDU-Fraktion zwischendurch auch mal sehr persönlich.
Nach Vorwürfen über die irreguläre Vergabe von Fördermitteln an Antisemitismus-Projekte wächst die Kritik an geförderten Projekten.
Auf Druck der CDU-Fraktion sollen die Spitzen der Kulturverwaltung Fördergelder regelwidrig vergeben haben. Der Vorgang wird nun ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
Binnen 24 Stunden wurde CDU-Abgeordneten die Einsicht in sensible Akten gewährt. Die Opposition ist empört, die Kulturverwaltung verteidigt sich.
Sarah Wedl-Wilson ist seit Mai Kultursenatorin. In der mutmaßlichen Fördergeld-Affäre der Berliner CDU wird sie – neben ihrem Vorgänger Joe Chialo – belastet. Sie will nun „aufräumen“.
Hat der frühere Berliner Kultursenator Joe Chialo rechtswidrig Steuergelder verteilt, die eigentlich für Projekte zur Bekämpfung von Antisemitismus gedacht waren?
Wurde die Förderung für Projekte gegen Antisemitismus nach politischen Wünschen der CDU vergeben? Grüne und Linke wollen die Vergabe durch Kultursenatoren durchleuchten.
Nach Vorwürfen, dass die Berliner CDU die Vergabe von Fördergeldern zur Antisemitismusprävention beeinflusst haben soll, prüft jetzt der Landesrechnungshof den Fall. Auch die Senatskulturverwaltung will die Vorwürfe untersuchen lassen.
Die Museen sind um Zugänglichkeit für alle bemüht, müssen aber aufgrund von steigenden Preisen und Sparmaßnahmen des Senats den Eintritt erhöhen. Der Gewinn ist gering.
Ex-Kultursenator Joe Chialo soll willkürlich mehrere Millionen Euro für die Antisemitismusbekämpfung vergeben haben, nachdem er von Abgeordneten unter Druck gesetzt wurde. Eine Rekonstruktion.
Die Grünen werfen Ex-Senator Chialo vor, willkürlich 2,65 Millionen Euro an Projekte gegen Antisemitismus verteilt zu haben. Das wäre ein klarer Verstoß gegen die Haushaltsordnung.
Ab 2027 müssen Berlins freie Musikschullehrer eigentlich fest angestellt werden. Doch im Haushaltsentwurf sind keine Mittel hinterlegt. Eine Betroffene warnt vor den Folgen.