Staatsoper Berlin muss Premiere wegen Sparmaßnahmen absagen
Intendantin Elisabeth Sobotka muss Premiere absagen, will aber an Netrebko festhalten.
Intendantin Elisabeth Sobotka muss Premiere absagen, will aber an Netrebko festhalten.
Weil sich zahlreiche Einsparungen nicht wie geplant umsetzen lassen, hat die Kulturverwaltung Korrekturen vorgelegt. Laut SPD waren diese mit den Fraktionen jedoch nicht abgesprochen.
Wer zahlt die Zeche? Die Kürzungsliste des Senats steckt voller Fehler und Pannen. Und sie schafft Misstrauen in der Kulturszene.
Der Spar-Hammer des Senats macht auch vor Berlins prächtigstem Musiktheater nicht Halt. So sah sich die neue Intendantin der Staatsoper, Elisabeth Sobotka (59) an ihrem ersten Arbeitstag in Berlin mit Kürzungen konfrontiert.
Weil sich zahlreiche der beschlossenen Kürzungen nicht wie geplant umsetzen lassen, muss die Kulturverwaltung an anderer Stelle Geld streichen. Die Grünen kritisieren die Koalition scharf.
Der Berliner Kultursenator Joe Chialo erläutert die Kernbegriffe seiner Politik.
Der zweite Gedanke – Der vollständige Mitschnitt des Gesprächabends im Deutschen Theater vom 15.01.2025
Kein Baustopp an der Behrenstraße, jetzt ist es amtlich. Zehn Millionen Euro für 2025 werden entsperrt, ab 2026 helfen Beleihung und Streckung der Maßnahmen bis in die 2030er Jahre.
Unter dem Titel „Krisen, Kürzungen, Konsequenzen“ wurde am Donnerstag im Deutschen Theater diskutiert, wie es mit der Berliner Kultur weitergeht. Das Vertrauen in die Politik ist vorerst erschüttert.
Mit der Unterstützung der städtischen Comicszene hat Berlin Maßstäbe gesetzt. Nun muss das Land sparen – die Stipendien für Zeichnerinnen und Zeichner werden trotzdem fortgesetzt.
Wegen der Sparmaßnahmen im Landeshaushalt für die Kultur startet das Berliner Ensemble eine Auktion für eine Übernachtung auf der Bühne. Karten für die Vorstellung am Abend gibt’s obendrauf.
Acht Millionen Euro muss allein die Universität der Künste dieses Jahr sparen. Laut Präsident Norbert Palz könnte die enge Haushaltslage für die Kunst- und Musikhochschulen 2026 den Kernbetrieb bedrohen.
Eine Entscheidung über die Intendanz des Theaters steht bevor. Ersan Mondtag ist im Gespräch, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Das wichtigste: Spektakel muss sein!
Das Netzwerk Berlin Mondiale organisiert Kulturangebote für Jugendliche in benachteiligten Kiezen. Nun wurden ihnen die Fördergelder gestrichen.
In Berlin gab es unlängst Spekulationen über einen möglichen Job-Wechsel von Kultursenator Joe Chialo (CDU), das berichtete die „Berliner Morgenpost“.
Im Sommer wollte die Komische Oper die Oscar-Wilde-Vertonung „Mein Freund Bunbury“ von 1964 spielen. Doch nach den Kürzungen durch den Senat fehlt dazu jetzt das Geld.
Wegen der drastischen Sparmaßnahmen streicht die Komische Oper das Saisonfinale mit dem Natschinski-Musical im Zelt vorm Roten Rathaus.
Kulturelle Bildungsprogramme sind in einer Welt, die kreative Problemlöserinnen und empathische Gestalter dringend braucht, unverzichtbar – und trotzdem chronisch unterfinanziert. Was wir dagegen tun können.
Im Februar stehen Neuwahlen an. Berlins Kultursenator Joe Chialo wird schon als möglicher Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth gehandelt, sollte die CDU gewinnen. Was sagt er dazu?
Berlins Kultursenator nennt sein derzeitiges Amt „das schönste neben dem Papst“
Berlin. Chialo ist seit 2023 Berlins Kultursenator. Nun gibt es Gerüchte, dass er bei einem Wahlsieg der CDU einen neuen Posten bekommen könnte.
Nach der Pandemie hat sich der Berlin-Tourismus nicht wieder erholt. Was hat es für Folgen, wenn nun auch noch an der Kultur gespart wird?
Sie kommen nicht wegen der Currywurst: Der Pianist und Komponist Kaan Bulak über die Kulturkürzungen in Berlin, von denen er direkt betroffen ist. Und durch die ein Stück Berlin verloren geht.
Das Projekt „aufBruch“ steht vor dem Aus: Im Rahmen der Berliner Sparmaßnahmen könnte eine Kürzung von über 70 Prozent das Resozialisierungsprojekt, das seit 27 Jahren in Berliner Gefängnissen Theaterproduktionen inszeniert, zum Scheitern bringen.