Weiterhin zittern
In Berlin sind aktuell mehrere Hundert geförderte Ateliers gefährdet. Ein wenig Bewegung gab es inzwischen, Sicherheiten haben die Künstler:innen keine.
In Berlin sind aktuell mehrere Hundert geförderte Ateliers gefährdet. Ein wenig Bewegung gab es inzwischen, Sicherheiten haben die Künstler:innen keine.
Nicht zu fördern, was einem nicht gefällt, ist eine Sache. Die Kommerzialisierung und die Manipulation von Kultur stehen auf einem anderen Blatt.
Die Kooperation von Kunstverein Tiergarten und dem Bezirk Mitte endet dieses Jahr. Gespräch mit zwei Mitgliedern des Vereins.
In den kommenden beiden Haushaltsjahren enden rund 300 Ateliermietverträge. Der politische Wille zur Sicherung ist vorhanden, die finanzielle Absicherung scheint auch nicht das Problem.
Wurden in Berlin Gelder aus dem Kulturetat großzügig an CDU-Parteifreunde verteilt? Der SZ liegt ein Dossier des früheren Finanzsenators vor, das diesen Verdacht nährt – und auch die neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson in den Fokus nimmt.
Unsere Leserinnen, in der „Mendelssohn-Remise“ im Berlin-Mitte ehrenamtlich tätig, sind empört über die Vorgehensweise des Senats. Und wie sehen Sie’s?
Berliner CDU-Abgeordnete sollen in unzulässiger Weise Einfluss auf Fördermittel gegen Antisemitismus genommen haben, sagen Grüne und Linke. Wie das Parlament nun für Aufklärung sorgen will.
Ein Gespräch mit Sabine Müller aus der landespolitischen Redaktion
Die Sozialdemokraten üben erstmals deutliche Kritik an ihrem Koalitionspartner, ohne ihn jedoch direkt zu nennen. Die CDU spricht derweil von einem „Wahlkampf auf Kosten der Antisemitismusbekämpfung“.
Im Moabiter Übergangsquartier des Literaturhauses Berlin wurde über die schwierige Lage des Kulturbetriebs in der Hauptstadt diskutiert.
Der Abgeordnete Timur Husein mischte mit bei der Vergabe von Förderung gegen Antisemitismus. Ein Aufruf zum Besuch der Nova-Ausstellung erntet Kritik.
Erst verwendete er ein rassistisches Wort, dann wollte Timur Husein die Vergabe von Projekten beeinflussen. Nun fordern die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg den Rückzug des Berliner CDU-Parlamentariers aus Funktionen im Abgeordnetenhaus.
„Berlin muss seinen Schatz bewahren“ – Stiftung Zukunft Berlin sieht offene Fragen bei Kulturförderung
Einem Medienbericht zufolge weitet sich die Fördergeldaffäre der Berliner CDU aus.
Im Mails machte Timur Husein Druck auf Ex-Kultursenator Joe Chialo, Projekte gegen Antisemitismus zu fördern oder nicht zu fördern.
Zu viele links-grüne Akteure kriegen für unklare Zwecke Geld vom Senat, klagen die Christdemokraten. Nun haben sie ihre Unschuld verloren.
In ihren Plänen vermeidet Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson den großen, strukturellen Wurf. Dabei wäre genau das eine Möglichkeit, um Berlins Kultur langfristig zu sichern.
Aus der Berliner Kulturverwaltung sollen Fördergelder für Antisemitismus-Bekämpfung ohne ordentliches Verfahren vergeben worden sein. Was bisher über den Fall und den Einfluss von CDU-Abgeordneten bekannt ist
Nicht nur inhaltlich, auch personell nahmen CDU-Politiker Einfluss auf die Vergabe von Fördergeldern. Betroffene erwägen eine Strafanzeige.
Das Haus in der Knesebeckstraße soll weitere 200.000 Euro einsparen. Das hätte fatale Folgen. Der Intendant hofft auf ein Einlenken in letzter Minute.
Die deutsche Kulturpolitik steht unter Spardruck, der Mut zu Reformen fehlt. Beim Hauptstadtkulturgespräch des VBKI wurde deutlich: Zukunftsfähig bleibt Kultur nur, wenn sie sich öffnet – für neue Finanzierungswege, neue Zielgruppen und echte Relevanz.
Der Senat will die Finanzierung des bekannten Ensembles in Prenzlauer Berg kürzen – ein Drittel der Flächen ist bedroht. Der Bezirk Pankow will das nicht hinnehmen und fasst einen Beschluss.
Sie lockt Gäste in die Stadt und Besucher in die Häuser, die sonst bei zeitgenössischer Kunst eher zögern. Für den Doppelhaushalt 2026/207 wurden die Gelder für die Kunstwoche gestrichen. Am Freitag soll nun im Hauptausschuss über Förderungen diskutiert werden. Wenn die Abgeordneten dann nicht gegensteuern, droht das Aus der Art Week.