Deutsche Oper: „Wir werden nicht plötzlich Stellen streichen“
Interims-Intendant Christoph Seuferle kündigt sieben Premieren an der Deutschen Oper an. Trotzdem gibt es Einbußen durch die Sparauflagen. Beitrag anzeigen
Interims-Intendant Christoph Seuferle kündigt sieben Premieren an der Deutschen Oper an. Trotzdem gibt es Einbußen durch die Sparauflagen. Beitrag anzeigen
Was für eine Kulturpolitik ist von der neuen Bundesregierung zu erwarten? Einen kurzen Eindruck konnte man aus der Antrittsrede des neuen Kulturstaatsministers Wolfram Weimer gewinnen; ebenso aus der Zusammensetzung des neuen Kulturausschusses des Bundestags. Gestern wurde bekannt, wer den Vorsitz dort übernehmen wird.
Wo einst Metallgeld geprägt wurde, soll nun ein privates Unternehmen dauerhaft Subkultur sichern. Das gefällt Linken und Grünen gar nicht.
Auf einem roten Teppich macht Wolfram Weimer seine ersten Schritte als Kulturstaatsminister. Und da kommt was auf ihn zu.
Wer ist der neue Kulturstaatsminister und was ist von ihm zu erwarten? Wir haben mit Kulturschaffenden und Ehefrau Christine Goetz-Weimer gesprochen.
Heute tagt der Kulturausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus, es ist die erste Tagung mit der neuen Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson. Wie stellt sie sich vor? Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Themen Radikalismusprävention bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, der Religionsunterricht in Schulen und die Frage, ob Berlin eine Gesamtstrategie gegen Rechtsextremismus braucht.
Es bleibt spannend. Berlins künftige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (55) lässt die Abgeordneten noch drei Wochen schmoren. „Meine klare Haltung hebe ich mir auf für die Zeit nach der Vereidigung.“
Sarah Wedl-Wilson bekommt einen eigenen Tagesordnungspunkt im Kulturausschuss. Die designierte Kultursenatorin steht Rede und Antwort – ein bisschen.
Die neue Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson sprach bei der Konferenz „Burning Issues Meets Orchestra“ in den Wilhelmhallen
Noch in diesem Monat soll es in Berlin eine neue Kultursenatorin geben. Ich bewundere den Mut der noch amtierenden Staatssekretärin Sarah Wedl-Wilson.
Der Berliner Kulturszene stehen schwere Zeiten bevor. Kultursenator Joe Chialo scheiterte nicht zuletzt am Umgang mit den unvermeidlichen Etatkürzungen. Seine Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson könnte in dieser Lage einen entscheidenden Vorzug besitzen.
17m05s
Etwa 13 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten besucht, die vom Land Berlin gefördert werden – und damit ungefähr 1,1 Millionen oder 8,5 Prozent weniger als 2023. Das teilte die Senatsverwaltung für Kultur am Freitag mit.
Die Bücher des neuen Kulturstaatsministers zeigen etwas Symptomatisches: eine krawallige Form des heutigen Konservatismus, der sich permanent in Widersprüche verheddert.
Das alte Bild der Hochkultur verschwindet aus unserer Gesellschaft – auch deshalb könnte die Kulturpolitik nun für den Kulturkampf von Ideologen gekapert werden. Das wäre fatal. Eine Bestandsaufnahme.
Rammstein oder Rattle? Kultur ist vielerorts zu einer Leerstelle in unserer Gesellschaft geworden. Das zeigt die Regierung Merz auch mit der Benennung von Wolfram Weimer. Rührt er mit Ulf Poschardt bald kulturpolitische Hühnersuppe?
Kultursenator Chialo galt bei seiner Amtseinführung vor zwei Jahren als Lichtgestalt. Nun ist er an sich selbst und den Umständen gescheitert.
Die Ankündigung weiterer geplanter Kürzungen des Berliner Senats auch für den Kulturbereich hatten Joe Chialo zum Rücktritt als Kultursenator veranlasst. Seine Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson lehnte wenige Tage nach ihrem Amtsanzritt weitere Kürzungen ab.
Wer Kunst und ihre Institutionen bewahren möchte, wird das mit Staatsminister Wolfram Weimer erreichen müssen – und vielleicht auch gegen ihn.
Der neue Kulturstaatsminister will in Zukunft zuvorderst den Antisemitismus bekämpfen. Ein anderer Aufgabenbereich wandert ins Innenministerium.
Konrad Schmidt-Werthern wird Amtschef des neuen Kulturstaatsministers Wolfram Weimer. Wie wichtig der Posten ist, hat sich zuletzt unter der scheidenden Kulturstaatsministerin Claudia Roth gezeigt.
Der neue Staatsminister für Kultur und Medien will an seinem ersten Tag ein Zeichen setzen – und empfängt einen Gast, der sich zur Documenta äußert
Wolfram Weimer lädt an seinem ersten Tag als Kulturstaatsminister Josef Schuster vom Zentralrat der Juden ein. Unter anderem hatte Schuster antisemitische Darstellungen auf der documenta kritisiert.
Der umstrittene BKM-Amtschef Andreas Görgen verliert unter Roths Nachfolger Wolfram Weimer seinen Posten