Berliner Kulturszene sieht designierten Kulturstaatsminister skeptisch
Die Union hat bekannt gegeben, wer ins Bundeskabinett soll. Neuer Staatsminister für Kultur und Medien wird demnach der Medienunternehmer Wolfram Weimer. In der Berliner Kulturszene stößt die Personalie überwiegend auf Skepsis.
„Kulturzeit“ vom 28.04.2025: Konservative Wende im Kulturstaatsministerium
Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden – Gespräch mit Olaf Zimmermann
„Konservativ ist angesagt“: Wolfram Weimer leitet Kulturpolitik
Er war Chefredakteur von „Welt“ und „Focus“ und gründete die umstrittene Debatten-Zeitschrift „Cicero“: Jetzt holt Friedrich Merz den bekennenden Wertkonservativen Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister ins Kanzleramt. Gibt es einen „Backlash“?
Kulturkampf statt Kulturpolitik
Der Publizist Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden. Er irritiert mit identitären Positionen. Mit Interesse für Kulturpolitik fiel er dagegen nicht auf.
Konservativer Publizist wird neuer Kulturstaatsminister
Der Verleger und Publizist Wolfram Weimer soll im Kabinett Merz Kulturstaatsminister werden. Der ehemalige Chefredakteur von Welt, Focus und Cicero gilt als umstritten. Manche halten ihn bereits für den „falschen Mann am falschen Platz“.
Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister: Berufung mit Fragezeichen
Der Journalist und Medienunternehmer Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister der künftigen Bundesregierung werden. Der 60-Jährige steht für konservative Positionen und polarisiert – nicht nur in der Kulturszene.
Reaktionen auf Kulturstaatsminister: „Tief besorgtes Kopfschütteln“
Hamburger Kulturszene blickt skeptisch auf den künftigen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Autorin mahnt: „Fischen am rechten Rand“.
Die Tegernsee-Connection
Golf, Gesinnung, Geburtstag: Wie Wolfram Weimer zum Kulturstaatsminister unter Friedrich Merz aufstieg
Joe Chialo wird´s nicht
Nicht Carsten Brosda oder Christiane Schenderlein und auch nicht Joe Chialo, unser Berliner Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, wird der neue Staatsminister für Kultur und Medien, sondern der Publizist und Verleger Wolfram Weimer.
Publizist Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden
Lange gab es Spekulationen, jetzt übernimmt ein überraschender Kandidat die Nachfolge von Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Die Union hat den parteilosen Publizisten Wolfram Weimer berufen
Wolfram Weimer: Der Rilke-Rezitator
Der neue Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ist bislang weder als Politiker noch als Kulturmensch auffällig geworden.
Kommentar: Der neue Kulturminister Wolfram Weimer ist eine kluge Wahl
Der Medienunternehmer ist der Mann, den Friedrich Merz unbedingt in Berlin haben wollte. Als Kulturminister war Wolfram Weimer nicht geplant, er könnte aber ein Glücksgriff sein.
Friedrich Merz dimmt die Stimmung
Die CDU stellt ihre Kabinettsmitglieder vor und stimmt dem Koalitionsvertrag zu. Euphorie will der Fast-Kanzler Friedrich Merz nicht aufkommen lassen.
Joe Chialo bleibt nun doch Kultursenator: Eine lahme Ente für Berlin – Kommentar
Joe Chialo wird nun doch nicht Kulturstaatsminister. Seine Arbeit in Berlin machen schon andere. Was wird er als Kultursenator mit der Zeit bis zu den Neuwahlen anfangen?
Was wird aus diesem Mann?
Als Kulturstaatsminister nicht berufen, als Berlins Kultursenator eine Fehlbesetzung: Joe Chialos Ausflug in die Politik könnte bald beendet sein.
Vielleicht sollte er mehr auf sein Bauchgefühl hören
Joe Chialo bleibt in Berlin und wird nicht als neuer Kulturstaatsminister ins Kabinett von Friedrich Merz wechseln. Das ist keine so gute Nachricht.
Zur Berufung Wolfram Weimers als Kulturstaatsminister: Konsequent erzkonservativ
Fehlbesetzung? Oder gezielte Personalie? Bisher hat der designierte neue Kulturstaatsminister kein großes Interesse an der Kultur gezeigt – doch Friedrich Merz könnte versucht sein, mit ihm eine kulturpolitische Wende einzuleiten.
Was ansteht, ist ein Kulturkampf
Der Publizist und designierte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ist bisher nicht gerade als Kunstkenner hervorgetreten. Das wäre zu verkraften – doch mit ihm beruft die CDU einen Kämpfer gegen den vermeintlich linken Zeitgeist
Wolfram Weimer: Ein Beauftragter für Geldkultur und den rechten Rand
Kulturpolitik galt in der CDU lange als Herzenssache bürgerlicher Identität. Heute dominiert wirtschaftliches Kalkül. Unter Friedrich Merz verliert die Partei endgültig den Anspruch, Kultur als eigenständigen Wert zu verteidigen
Bundeskabinett: Publizist Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden
Der ehemalige „Focus“-Chefredakteur Wolfram Weimer soll die Nachfolge von Claudia Roth antreten. Das verkündete die CDU in Berlin.
Das C in der CDU steht nicht mehr für Kultur
Wolfram Weimer soll Kulturstaatssekretär werden. Damit ist der Kulturbegriff der CDU endgültig in der Kulturlosigkeit angekommen. Ein Kommentar.
Sorgen um die „Fortdauer des eigenen Bluts“?
Der Publizist Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden. Sein Begriff von Kultur und sein Geschichtsverständnis weisen darauf hin, dass er der falsche Mann am falschen Platz wäre. Um es gelinde zu sagen.
Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden
Medienberichten zufolge soll der Journalist und Verleger Wolfram Weimer neuer Kulturstaatsminister werden. Er war Gründer des Magazins „Cicero“ und unter anderem Chefredakteur der „Welt“ und der „Berliner Morgenpost“.
Früherer „Welt“-Chefredakteur Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden
Der Journalist und Verleger Wolfram Weimer soll neuer Kulturstaatsminister werden. Dies melden der Deutschlandfunk und die „Süddeutsche Zeitung“ übereinstimmend.
Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden
Die SZ will wissen, dass der Cicero-Gründer und ehemalige Springer-Mann auf Claudia Roth folgen soll.
Wolfgang Weimer soll Claudia Roth beerben : Warum die Personalie für das Amt des Kulturstaatsministers so überrascht
Eine Personalie, mit der im Kulturbetrieb niemand gerechnet hatte: Der ehemalige „Focus“- und „Welt“-Chefredakteur Wolfram Weimer wird offenbar Kulturstaatsminister im Kabinett von Friedrich Merz.
Verleger Weimer soll Kulturstaatsminister werden
Diese Entscheidung ist überraschend: Der ehemalige „Focus“-Chefredakteur und Verleger Weimer soll Nachfolger von Claudia Roth werden. Dass sich der Medienunternehmer für Kultur interessiert, war bislang nicht bekannt.
Er muss zum „Idiotentest“ – Hat sich Chialo um einen Regierungsjob gerast?
Er galt lange als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des Kulturstaatsministers im Kabinett Merz: Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU).
Kulturpolitik: Alles anders unter dem Sparzwang
Der Koalitionsvertrag im Faktencheck: Viele Vorsätze der Landesregierung sind den Erfordernissen des Landeshaushalts zum Opfer gefallen.
Verkehrssünder Chialo: Das Rasen ist nicht sein größtes Problem
Berlins Kultursenator fuhr lange auf der Überholspur. Doch im Kanzleramt wird er nicht ankommen. Friedrich Merz hat für den Posten des Kulturstaatsministers andere Pläne.
Warum Joe Chialo schlechte Karten hat
Joe Chialo sah wie der sichere Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth aus. Jetzt aber scheint das Rennen wieder offen zu sein. Chialos stärkste Konkurrentin kommt aus Ostdeutschland.
Alexander Scheer über Berlins Spar-Politiker: „Man sollte sie teeren und federn!“
Er ist zweimal für den Deutschen Filmpreis nominiert. Im Kino feiert Scheer Erfolge über Erfolge, doch im Theater macht er sich rar. Dem KURIER erzählt er, warum.
„Kultur als nicht kommerzielle Horizonterweiterung“
Bald ist wieder Sellerie Weekend. Kurz vorher hat der ausrichtende Aktionsraum Spoiler an neuem Ort wiedereröffnet. Ein Gespräch über Berliner Kulturpolitik und die freie Kunstszene
Koalitionsvertrag: Von Leuchttürmen für Kulturschutzgebiete
Die Abschnitte zur Kultur im Koalitionsvertrag sind ein Witz. Kein besonders guter. Diese Regierung wird nicht nur wenig Geld ausgeben, sie wird wohl noch geiziger mit Ideen sein
Wem Christian Thielemann den Takt vorgibt
Seit September 2024 ist der Dirigent Christian Thielemann Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper. Doch seine neue Rolle muss er noch finden. Auch im Vergleich mit der fleißigen Konkurrenz am Pult.
„KW – KANN WEG, WEIL NUR PROJEKTFÖRDERUNG“
Annette Maechtel über Berlins Austeritätspolitik im Kulturbereich
Eine Spur der Verwüstung
Nachdem er Berlins Kultur demoliert hat, könnte Joe Chialo nun in den Bund wechseln. Als Willkommensgruß bringt sein Haus noch die Theater auf die Palme.
Entwurf des Koalitionsvertrags: Lust am Spektakel
Die Kritik am Entwurf des Koalitionsvertrags ist teils ein Wille zur Missgunst. Das entzieht der Politik die Geschäftsgrundlage.
Angst hinter den Kulissen
Der Senat will die landeseigenen Theater ausgliedern, um Geld zu sparen. Das könnte fatale Konsequenzen haben. Die Pläne stoßen zunehmend auf Kritik.
Heilig’s Blechle!
Die Marschroute, die sich die neue schwarz-rote Koalition in Sachen Kulturpolitik gegeben hat, wirkt uninspiriert und einfallslos. Nur eine Meldung hatte es dann doch in sich.
„Für eine vielfältige Pop-Szene ist es wichtig, auch Unkommerzielles zu fördern“
Das Musicboard Berlin ist die landeseigene Fördereinrichtung für Popmusik. Die neue Geschäftsführerin Marie von der Heydt spricht im Interview über Kürzungen, Chorgesang und das Festival Pop-Kultur.
Wechselt Joe Chialo doch nicht ins Kanzleramt?
Seit Monaten wird Berlins Kultursenator Joe Chialo als ein möglicher Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth genannt. Nach ersten Gerüchten mehren sich jetzt die Zweifel an seinem möglichen Wechsel.
Joe Chialo soll Kulturstaatsminister werden: Berlin wird ihn nicht vermissen
Berlins Kultursenator Joe Chialo soll auf die Bundesebene wechseln, nachdem er seine kulturpolitische Inkompetenz auf ganzer Linie vorgeführt hat.
Vom Aufstieg eines sinkenden Sterns
Was die Personalie Joe Chialo über die Kulturpolitik der Koalition sagt.
Zur Kultur fallen der Koalition nur Phrasen ein
Der Abschnitt des Koalitionsvertrags von Union und SPD zur Kultur steckt voller Phrasen. Die Langeweile rührt von der Ahnungslosigkeit und mangelnden Kreativität der politischen Protagonisten.
Beschämend für das Land!
Deutschland war einmal eine Kulturnation, jetzt ist es nur noch ein Kulturstaat: Was im Koalitionsvertrag zur Kultur steht, ist arglos bis dystopisch.
Die kulturpolitische Schande der CDU
Joe Chialo soll vermutlich Bundesbeauftragter für Kultur im Kabinett Merz werden. Eine fatale Fehlentscheidung. Ein Kommentar.
Geldhahn auf oder Theater zu: Wie die Spardebatte in die politische Würgephase übergeht
Hausaufgaben für die Kulturverwaltung: Noch vor Ostern muss sie Zahlen für den nächsten Haushalt liefern. Das richtige Ergebnis lautet: nicht lösbar. Die Analyse.
Michel Friedman fordert: Kultur nicht länger defensiv verteidigen
Im Rahmen einer Diskussionsrunde mit der Liz Mohn-Stiftung forderte Michel Friedman ein neues Selbstbewusstsein der Kulturschaffenden. Hamburgs Senator Carsten Brosda will Kultur als Staatsziel absichern – doch Widerstände bleiben.
Podiumsdiskussion in der Berliner Akademie der Künste: Trouble in der Bubble
Eine hochkarätige Runde diskutierte am Pariser Platz über die Frage: „Kultur – der blinde Fleck der Politik?“. Gleichzeitig wurde der „Relevanzmonitor Kultur 2025“ vorgestellt.
Seid nicht so defensiv!
In der Berliner Akademie der Künste reden Michel Friedman, Carsten Brosda, eine Unionspolitikerin und ein Theaterkritiker über Kulturpolitik. Die Diskussion plätschert dahin. Bis die Rede auf die Medien kommt.
Milo Rau: „Die Rechten verfolgen eine Punk-Strategie“
Der Regisseur und Intendant über Populismus in Europa, Kinder am Theater und die Zukunft der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
„Ein brutaler Prozess“
Erst sollte in der Berliner Kultur proportional gespart werden, dann wurde gestrichen. Einem Erzählprogramm für Kinder wurden sechs Wochen Zeit für die Abwechslung beschieden. 2026 soll es noch dicker kommen.
Man spielt die Bildungsorte gegeneinander aus
Seit 137 Jahren gibt es den Urania-Verein, der Wissenschaft und Demokratie vermittelt. Zum 1. April hat der Berliner Senat die Förderung für 2025 ausgesetzt. Ein Gespräch mit der Direktorin Johanna Sprondel.
Gewerkschaft warnt vor neuen Betreibermodellen für Theater
Berlins Theaterlandschaft ist bunt und kostet das Land viel Geld. Wie sie künftig aufgestellt werden soll, wird derzeit beraten. Die Gewerkschaft Verdi sagt nun, was aus ihrer Sicht gar nicht geht.
Privatisierung von Berliner Theatern – Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft
Will der Senat landeseigene Bühnen privatisieren? Das berichtete der rbb. Laut Senat gibt es solch eine Prüfung nicht, wohl aber seine Rechtsformen wie öffentliche Stiftungen im Gespräch.
Berliner landeseigene Theater bereiten sich offenbar auf die Privatisierung vor
Fünf landeseigene Berliner Theatern, darunter die „Volksbühne“, sollen nach rbb-informationen neu organisiert werden.
Bericht: Theater in Berlin vor Privatisierung
Die fünf landeseigenen Berliner Theater sollen offenbar privatisiert werden.
Berlin: Mitarbeiter der landeseigenen Theater fürchten Privatisierung
Noch hat Berlin fünf landeseigene Bühnen, doch damit könnte bald Schluss sein. Aktuell wird über eine Neuorganisation gesprochen. Die Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs.
Mitarbeiter der landeseigenen Theater fürchten PrivatisierungMitarbeiter der landeseigenen Theater fürchten Privatisierung
Noch hat Berlin fünf landeseigene Bühnen, doch damit könnte bald Schluss sein. Aktuell wird über eine Neuorganisation gesprochen. Die Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs.
Verunsicherung durch Kultursparpläne: Bei den Berliner Bühnen geht die Angst um
Der Senat und die Berliner Bühnen suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit, manche Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Doch Alarmismus ist nicht angebracht.
Kultursparpläne des Senats – Berlins Theater könnten stiften gehen
Der Senat und die Berliner Bühnen suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit, manche Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Doch Alarmismus ist nicht angebracht.
Senat muss sparen: Theater in Berlin befürchten Privatisierung
Berlins Theaterlandschaft stehen harte Sparmaßnahmen bevor. Auch eine Privatisierung mehrerer landeseigener Bühnen ist kein Tabu mehr.
Relevanzmonitor Kultur 2025 (die Studie als PDF)
Stellenwert von Kulturangeboten in Deutschland – Ergebnisse einer repräsentativen bundesweiten Bevölkerungsbefragung
Studie: Breite Unterstützung für Kulturförderung trotz Krisen
Relvanzmonitor Kultur bringt kaum Veränderungen im Vergleich mit 2023
Relevanzmonitor Kultur 2025 (Pressemitteilung)
Kulturangebote für Mehrheit der Gesellschaft von zentraler Bedeutung
Studie – Kultur spielt für Mehrheit eine große Rolle
Wie wichtig ist den Menschen Kultur? Ist dafür in Zeiten von Krisen und großen Herausforderung Platz? Eine Umfrage ergibt ein klares Bild
Reaktionen auf den Kulturkahlschlag: Wieso wehren sich Berlins Intendanten nicht?
Viele Bühnen halten derzeit still, statt ihr Publikum zum lautstarken Protest gegen die Sparpläne des Senats zu animieren. Unser Kolumnist hat herausgefunden, was dahinter steckt.
Monika Grütters‘ Vision für Berlin 2030
„Experimentierfeld für Zusammenhalt in Vielfalt“ Berlins Vielfalt birgt nicht nur Positives, sondern auch Probleme. Wie die Kultur der Schlüssel für ein gutes Miteinander sein kann, erklärt hier die frühere Kulturstaatsministerin.
Neuer Präsident der Universität der Künste Berlin
„Ich habe große Sorgen, dass Hochschulen ihre Freiheit verlieren“
Zum Heiland in den Hangar: Das bringt die kommende Saison an der Komischen Oper Berlin
Sieben große Premieren plant die Komische Oper in der kommenden Spielzeit. Das Publikum soll nichts von den Sorgen und Nöten spüren, die hinter den Kulissen herrschen.
Ohne Moos nix mehr los
Die gute Nachricht: In Berlin gehen nach der „Corona-Delle“ wieder mehr Menschen ins Theater, fast so viele wie vor der Pandemie. Die schlechte Nachricht: Die Kulturszene wird ja trotzdem zusammengespart.
Aequinox-Festival: Alte Musik, neue Sparkommissare
Das Aequinox-Festival für Alte Musik in Neuruppin feierte in schwierigen Zeiten seine 15. Ausgabe
Die Zukunft der Kulturpolitik
Mit der Kultur geht’s bergab: Förderungen werden gestrichen, Etats sinken, künstlerische Arbeitsbedingungen sind oft prekär. Kultur ist wichtig für das demokratische Leben in unserem Land. Doch wieviel davon können wir uns in Krisenzeiten leisten?
Wolfram Koch: „An Kultur zu sparen, ist total dämlich“
Der Schauspieler über sein neues Stück am Deutschen Theater, die Kulturpolitik des Senats und sein Trauma mit Theaterschließungen.
Rettet die Künstler, kauft ihre Kunst!
Inflation und steigende Preise treffen auch, oder vor allem Künstler*innen. Nicht nur deshalb sollten wir mehr Kunst kaufen – und natürlich geht das auch im Kleinen. Zur Rettung der Kunst und der Künstler*innen
Die Party ist over: Über die Berliner Haushaltskürzungen
Berlin kürzt die Kultur zusammen. Unsere Autorin, freischaffende Künstlerin, fragt sich: War’s das? Alles ein Schwarm großer Blasen? Wo ist eigentlich die Solidarität? Und welchen Sound legt Kultur-DJ Joe Chialo auf?
„Kunst wird immer exklusiver“
Seit 2024 leiten Agnieszka Roguski und Natalie Keppler den Berliner „Kunst Raum Mitte“. Ein Gespräch über weiße Elefanten und Kürzungen im Kulturetat.
Theater Ramba Zamba: Spiellust bei vollem Risiko
Das inklusive Theater Ramba Zamba schafft Publikumshits wie Milan Peschels „Mord im Regionalexpress“. Doch jede Einsparung bringt das Haus in existenzielle Nöte.
Gekürzt trotz Erfolgsgeschichte: Welche Zukunft hat die Urania Berlin?
In zwei Jahren verzehnfachte Urania-Direktorin Johanna Sprondel die Besucherzahlen der Urania. Ihr Ziel: Günstige Bildung für alle Berliner. Wegen der Landeskürzung von fast einer Million Euro ist dies nun bedroht.
STREITRAUM @ Schaubühne: „Kultur und Vermittlung“
Carolin Emcke im Gespräch mit Sabine Kroner (Projektleiterin Berlin Mondiale) und Vera Strobel (Künstlerische Co-Leiterin Theater o.N.)
Museumschefin: “Alles was uns ausmacht, ist unsere Kultur”
In Zeiten knapper Kassen trifft es zuerst die Kultur. Doch auch abseits davon sieht die Direktorin der Bundeskunsthalle Eva Kraus die Kulturbranche in Gefahr. Darüber denkt sie im Kölner Kongress “Bergab? Erzählen in schwierigen Zeiten” nach.
Die Kulturpolitik nicht den Rechten überlassen
In den anstehenden Koalitionsverhandlungen muss Kultur- und Medienpolitik ernst genommen und die offene Gesellschaft gestärkt werden
Senat kürzt bei der Berliner Ufa-Fabrik: Berühmter Kinderzirkus steht vor dem Aus
35 Jahre lang wurde das erfolgreiche Projekt von der Berliner Landesregierung gefördert. Zum 1. April werden diese Mittel gestrichen. Wie nun weiter in Tempelhof?
Monika Grütters (CDU): Kultur muss auch Zumutung sein
Nach mehr als drei Jahrzehnten geht die Berlinerin Monika Grütters (CDU) in den politischen Ruhestand. Dem neuen Bundestag wird sie nicht mehr angehören. Besonders verschrieben hatte sie sich immer dem Thema Kultur.
Berlins Zentral- und Landesbibliothek geht es an den Kragen: „Das ist ein Hammer“
2,2 Millionen Euro beträgt die Sparsumme für die größte Kultureinrichtung der Stadt. Sie hat im Jahr mehr Publikum als Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin im Stadion. Ein Besuch.
Kulturfinanzierung und Sponsoring: Was zwei Experten Berlins Kultursenator entgegnen
Berlins Kultursenator glaubt, sinkende Zuschüsse ließen sich durch Sponsoring kompensieren. Unternehmer Mario Hempel und Kulturmanagement-Professor Klaus Siebenhaar wiedersprechen.
Galerien-Sterben: Auch der Kunstverein Tiergarten ist bedroht
Berlins Kahlschlag in der Kultur trifft in Mitte fünf kommunale Galerien. Die Zukunft der Orte, die gratis Kunst zeigen, ist bedroht.
Diese Berliner Projekte könnten vom Milliardenpaket profitieren
Union und SPD haben historischen Schuldenpakt beschlossen. Von den zusätzlichen Milliarden für die Infrastruktur könnte auch Berlin etwas haben.
Gesang in Schulen weggespart: „Ich war völlig schockiert“
Den Sparmaßnahmen ist das Projekt „Sing!“ des Rundfunkchors zum Opfer gefallen. Ein Gespräch mit Chordirektorin Rachel-Sophia Dries.
Kunst ist risikoreich – aber fundamental
Deutschland braucht Hunderte Milliarden Euro für Investitionen ins Militär oder in Infrastruktur. Die müssen an anderer Stelle eingespart werden – und es scheint erneut zuallererst die Kultur zu treffen. Ein kurzsichtiges und fehlgeleitetes Kalkül.
So reagieren die Galerien in Treptow-Köpenick auf Einsparungen
Die Haushaltskürzungen des Senats haben Folgen für die Kunst- und Kulturszene. Wie sich diese konkret im Berliner Südosten auswirken.
Berlins Kultur „ohne Abstrich an Exzellenz“ sichern
Der Kulturdialog mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (52) soll fortgeführt werden. Aufgabe: Die harten Sparvorgaben umsetzen, ohne dass totaler Kahlschlag herrscht. So klang es jedenfalls in der Kulturausschuss-Sitzung am Montag.