Druck auf Kultursenatorin Wedl-Wilson wächst

rbb 24

Der Berliner Landesrechnungshof hat Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson schwere Rechtsverstöße bei der Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus attestiert. Die Kulturverwaltung habe mit ihren Verfahren zur Bearbeitung von Förderanträgen gegen die Landeshaushaltsordnung verstoßen, so lautet der Vorwurf. Gegenstand der Sonderprüfung waren Zuwendungsbescheide für 13 Projekte für 2025 in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro.

Chialo und Wedl-Wilson konnten laut Rechnungshof Vorwürfe nicht entkräften

rbb 24

Landesrechnungshof: Weder Chialo noch Wedl-Wilson konnten Vorwurf rechtswidriger Fördermittelvergabe entkräften Vergabe von rund 2,6 Mio. Euro an 13 Projekte 2025 überprüft, die überwiegend von der CDU-Fraktion ausgewählt wurden Interne Dokumente belegen erheblichen Druck einzelner CDU-Politiker auf die Kulturverwaltung

Fördergeldaffäre: Nach diesem Bericht muss Wedl-Wilson gehen!

rbb 24

Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson gerät in der Fördergeld-Affäre zunehmend unter Druck. Laut Landesrechnungshof hat es eklatante Rechtsverstöße festgestellt gegeben. Für Landespolitik-Reporterin Sabine Müller ist klar, welche Konsequenz gezogen werden muss.

Landesrechnungshof-Bericht zur Berliner Fördermittelaffäre

radio drei

Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson gerät immer mehr in Bedrängnis: In der Affäre rund um die Vergabe von Fördermitteln an Antisemitismusprojekte gibt es ein hartes Ergebnis für die Berliner Kulturverwaltung: Der Landesrechnungshof hat in einem heute veröffentlichten Bericht konstatiert, dass alle im letzten Jahr vergebenen Gelder an Projekte gegen Antisemitismus rechtswidrig vergeben worden seien. Es geht dabei um 2,5 Millionen Euro.

Fördergeld-Affäre: Nach diesem Bericht muss Wedl-Wilson gehen

Tagesschau

Es ist ein Bericht, der es in sich hat: Berliner Rechnungsprüfer stellen bei der Fördermittelvergabe der Kulturverwaltung ein „evident rechtswidriges“ Verfahren für „willkürlich“ ausgesuchte Projekte fest. Das sollte Konsequenzen haben, meint unsere Autorin.

Stürzt die Kultursenatorin über diesen Bericht?

BZ Berlin

Wackelt jetzt der Job von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (56, parteilos)? Ein Rechnungshof-Bericht übt scharfe Kritik an ihrer Behörde. In dem Papier geht es um die finanzielle Förderung mehrerer Projekte – laut Rechnungshof seien diese „rechtswidrig“.

„Evident rechtswidrig“

TAZ

Der Berliner Landesrechnungshof hält alle 13 Bescheide für Projekte gegen Antisemitismus für rechtswidrig. Wer dafür verantwortlich ist.

Kategorien TAZ

Landesrechnungshof veröffentlicht Bericht

radio drei

Wurden die Fördermittel für Projekte gegen Antisemitismus angemessen vergeben? Darum wird in Berlin heftig gestritten. Ein Untersuchungsausschuss beschäftigt sich damit – und der Landesrechnungshof. Der will am Freitag seinen Bericht veröffentichen.