Neuordnung der Erinnerungspolitik: Was Merz und Weimer planen
Der neue Kulturstaatsminister will in Zukunft zuvorderst den Antisemitismus bekämpfen. Ein anderer Aufgabenbereich wandert ins Innenministerium.
Der neue Kulturstaatsminister will in Zukunft zuvorderst den Antisemitismus bekämpfen. Ein anderer Aufgabenbereich wandert ins Innenministerium.
Konrad Schmidt-Werthern wird Amtschef des neuen Kulturstaatsministers Wolfram Weimer. Wie wichtig der Posten ist, hat sich zuletzt unter der scheidenden Kulturstaatsministerin Claudia Roth gezeigt.
Der neue Staatsminister für Kultur und Medien will an seinem ersten Tag ein Zeichen setzen – und empfängt einen Gast, der sich zur Documenta äußert
Wolfram Weimer lädt an seinem ersten Tag als Kulturstaatsminister Josef Schuster vom Zentralrat der Juden ein. Unter anderem hatte Schuster antisemitische Darstellungen auf der documenta kritisiert.
Der umstrittene BKM-Amtschef Andreas Görgen verliert unter Roths Nachfolger Wolfram Weimer seinen Posten
Berlins künftige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson sieht eine «Herkulesaufgabe» vor sich. Einfach weiter im Kulturetat zu kürzen, hält sie nicht für machbar. Andere Ideen müssten her.
Die neue Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson will Kürzungen in der Branche über die bereits feststehenden Einsparungen in diesem Jahr hinaus verhindern. Weitere Abstriche seien für die Szene nicht möglich.
Die künftige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hält weitere Kürzungen im Kulturetat nicht für machbar. Sie wolle „zuletzt an der Kunst sparen“.
Berlins künftige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson sieht eine „Herkulesaufgabe“ vor sich. Einfach weiter im Kulturetat zu kürzen, hält sie nicht für machbar. Andere Ideen müssten her
Als Berliner Kultursenator hatte Joe Chialo manch schillernde Idee. Als das Geld knapp wurde, warf er das Handtuch. Jetzt soll es seine bisherige Staatssekretärin richten: Sarah Wedl-Wilson. In der Kulturszene hat sie sich dialogbereit gezeigt.
Die Neubesetzung ist offiziell: Die Kulturmanagerin Sarah Wedl-Wilson folgt auf Joe Chialo und muss nun die Sparvorgaben des Senats umsetzen
Die neue Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson will Kürzungen in der Branche über die bereits feststehenden Einsparungen in diesem Jahr hinaus verhindern. Weitere Abstriche seien für die Szene nicht möglich.
Der designierte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat viele Bücher geschrieben. In diesen verwertete er mitunter eigene Texte munter weiter. Aber auch die anderer.
Sarah Wedl-Wilson wird neue Berliner Kultursenatorin. Die Staatssekretärin von Ex-Amtsinhaber Chialo hatte den Laden zuletzt ohnehin allein geschmissen.
Berlins bisherige Staatssekretärin für Kultur Wedl-Wilson tritt die Nachfolge ihres früheren Chefs an. Chialo war wegen Kürzungen im Kulturhaushalt zurückgetreten.
Nach dem überraschenden Abgang von Kultursenator Joe Chialo hat Berlins Regierender Bürgermeister übers Wochenende Ersatz gefunden. Die Nachfolge – und damit den immensen Spardruck – trägt Kai Wegner an die Kulturmanagerin Sarah Wedl-Wilson heran. Sie ist, anders als ihr Vorgänger, kein CDU-Mitglied.
Joe Chialo ist am Freitag als Kultursenator zurückgetreten. Nun hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner die freie Stelle besetzt.
Nur drei Tage nach dem Rücktritt von Joe Chialo (CDU) steht seine Nachfolgerin fest: Die bisherige Staatssekretärin Sarah Wedl-Wilson wird neue Berliner Kultursenatorin. Sie kennt das Ressort bereits und wird von vielen als Expertin geschätzt.
Interne Besetzung: Kai Wegner beruft Sarah Wedl-Wilson zur neuen Kultursenatorin. Vorgänger Joe Chialo war zurückgetreten. Die bisherige Staatssekretärin wird wohl den Sparkurs verteidigen, gegen den es viel Protest gibt.
Am Mittag hat Kai Wegner die Neubesetzung des Senatorenamtes für Kultur offiziell bekannt gegeben. Sarah Wedl-Wilson folgt damit auf Joe Chialo, der vergangene Woche zurückgetreten war.
Nachdem Joe Chialo wegen weiterer Kulturkürzungen des Berliner Senats seinen Posten räumte, rückt nun die bisherige Nummer Zwei an die Spitze der Kulturverwaltung.
Nach dem überraschenden Rücktritt von Kultursenator Joe Chialo am Freitag ist seine Nachfolge geregelt. Wer ist die neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson?
Sie war die heiße Kandidatin, nun ist es Gewissheit: Sarah Wedl-Wilson folgt Joe Chialo und wird neue Kultursenatorin.
Mit Kulturförderung dürfte es demnächst finster aussehen. Das hat vor allem mit der CDU und ihrem Hang zum Rechtskonservatismus zu tun.
Der Regierende Bürgermeister muss die freie Stelle im Berliner Senat besetzen. Aber seine Favoritin hat keinen deutschen Pass – geht das?
Joe Chialo hat seinen Rücktritt als Kultursenator eingereicht – und dies mit den Sparzwängen begründet. Übernimmt der Regierende Bürgermeister das Amt selbst mit?
Der Berliner Kultursenator ist mit Vorschusslorbeeren gestartet – und hat so ziemlich alles versenkt, was man in der Berliner Politik versenken kann.
Große Überraschung: Preisträger Christopher Rüping spendet die 20.000 Euro Preisgeld wegen der harten Kürzungen des Berliner Senats. Kuturstaatssekretärin Sarah Wedl-Wilson hält ein Plädoyer für die Theatervielfalt.
Hannah Schmidt und Axel Brüggemann debattieren den Klassik-Monat
Auf die vehemente Kritik an seiner Nominierung als Kulturstaatsminister antwortet Wolfram Weimer in Interviews. Seine Äußerungen sind unglücklich.
Das Sammlerpaar Barbara und Axel Haubrok ist besorgt über den Kunststandort Berlin. Um über die Probleme offen zu diskutieren, haben sie die Gesprächsreihe „Consider Listening“ ins Leben gerufen. Ein Interview.
Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) tritt zurück – aus Unmut über die geplanten Kürzungen im Kulturhaushalt und wohl auch wegen geplatzter Ambitionen auf Bundesebene. Der Schritt sorgt für breite Reaktionen aus Politik und Kulturszene.
Joe Chialo tritt nach zwei Jahren als Kultursenator zurück. Sein Abgang wirft Fragen zu Quereinsteigern in der (Kultur)-Politik auf.
Nach dem Rücktritt von Berlins Kultursenator Chialo (CDU) plädiert der Deutsche Kulturrat dafür, dass der Regierende Bürgermeister Wegner das Amt zusätzlich übernimmt. Als potenzielle Nachfolgerin gilt auch die Staatssekretärin in der Berliner Kulturverwaltung, Wedl-Wilson.
Manchmal muss man Meldungen korrigieren. So heute Nachmittag die, dass Joe Chialo von seinem Amt als Berliner Kulturminister zurückgetreten ist. Es ist ein Rücktritt, daran zweifelt man nicht. Und doch: Die Formulierung stimmt so nicht.
Berlins Kultursenator hat seinen Rücktritt eingereicht – und dies mit den Sparzwängen begründet. Der Deutsche Kulturrat hat einen Vorschlag für die Nachfolge.
Berlins Kultursenator hat seinen Rücktritt eingereicht – und dies mit den Sparzwängen begründet. Der Deutsche Kulturrat hat einen Vorschlag für die Nachfolge
Der einstige Hoffnungsträger der Berliner CDU, Kultursenator Joe Chialo, tritt zurück. Grüne fordern, der Regierende solle das Amt übernehmen.
Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) hat seinen Rücktritt angekündigt. Er begründete seinen Schritt in einem Statement mit den geplanten Kürzungen im Kulturhaushalt.
Joe Chialo war das Aushängeschild der Berliner CDU. Vor kurzem wurde er noch als Kulturstaatsminister gehandelt, nun wirft er als Kultursenator hin. Vor allem wegen der Einsparungen im Kulturhaushalt war er ins Kreuzfeuer geraten.
Lässiger Typ, aber unglücklich in der Sparkrise: Berlins Kultursenator wirft hin. War Joe Chialos kurzer Ausflug in die Politik nur ein Missverständnis?
Das Ende einer Ego-Show. Joe Chialo hat als Kultursenator in Berlin viel Porzellan zerschlagen.
Berlins Kultursenator Joe Chialo ist überraschend zurückgetreten. Der Berliner Kulturhaushalt ist von Etatkürzungen in Millionenhöhe betroffen. Diese Einschnitte will der zuständige CDU-Senator offenbar nicht mehr mittragen. Am Vormittag hat Chialo seinen Rücktritt eingereicht. Was bedeutet das für die Berliner Kulturszene? Wer folgt auf Chialo? Wie geht es nun weiter mit den Kürzungen in Höhe von rund 130 Millionen Euro?
Er war als Kulturstaatsminister gehandelt worden, jetzt tritt er als Kultursenator von Berlin zurück: Joe Chialo will weitere Kürzungen im Kulturhaushalt nicht mehr mittragen.
Die Berliner Kultur ist stark von Haushaltskürzungen betroffen. Nun zieht der zuständige Senator die Reißleine. Er habe den Regierenden Bürgermeister um seine Entlassung gebeten, teilte Joe Chialo mit
Nach dem Rücktritt von Kultursenator Chialo fordern die Grünen, dass Kulturpolitik Chefsache wird. Die Linken gehen hart mit der Arbeit des Senators ins Gericht.
Eben galt Joe Chialo noch als kommender Kulturstaatsminister, nun tritt er als Berlins Kultursenator zurück. Sein Scheitern hat mehrere Gründe. Nicht alle liegen bei ihm.
Joe Chialo zieht die Reißleine: Er hat den Regierenden Bürgermeister um seine Entlassung gebeten. Wie er den Schritt begründet.
Joe Chialo ist am Freitag von seinem Amt als Kultursenator zurückgetreten. Zuletzt stand er wegen der heftigen Sparmaßnahmen für den Berliner Kulturbetrieb in der Kritik.
Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) tritt zurück. Er habe den Regierenden Bürgermeister um die Entlassung aus dem Amt gegeben, teilte der 54-Jährige mit.
Joe Chialo hat um seine Entlassung als Berliner Kultursenator gebeten. Als Grund nannte der CDU-Politiker weitere geplante Kürzungen im Berliner Kulturhaushalt.
Der CDU-Politiker hatte Ambitionen auf das Amt des Kulturstaatsministers. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen sollte er weitere Einschnitte in der Berliner Kulturlandschaft umsetzen.
Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) hat seinen Rücktritt angekündigt. Er habe den Regierenden Bürgermeister Kai Wegener (CDU) am Freitag um die Entlassung aus dem Amt als Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gebeten, erklärte Chialo. Er begründete seinen Schritt in einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Statement mit den geplanten Kürzungen im Kulturhaushalt.
Der Berliner Kulturhaushalt ist von Etatkürzungen in Millionenhöhe betroffen. Diese Einschnitte will der zuständige Senator Chialo offenbar nicht mehr mittragen. Nun hat er seinen Rücktritt eingereicht.
Kein Platz im Merz-Kabinett und Kürzungen im Kulturbereich – jetzt reicht es Chialo. Er tritt als Berliner Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zurück.
Vor kurzem noch galt er als heißer Kandidat für das Amt des Kulturstaatsministers, nun wirft er hin. Berlins Kultursenator Joe Chialo kündigte seinen Rücktritt an. Grund seien weitere Kürzungen im Kulturhaushalt, die er nicht mittragen wolle.
Es war eine unrühmliche Zeit, und sie ist vorbei. Endlich muss man sagen. Die Bilanz der Amtszeit von Joe Chialo ist verheerend. Selten hat ein Kultursenator mehr Schaden angerichtet.
Joe Chialo kritisiert weitere Einschnitte im Kulturhaushalt der Hauptstadt, eine Diskussion sei zuletzt durch öffentliche Kritik an seiner Person erschwert worden. Deswegen habe er den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner um Entlassung gebeten.
Der Berliner Kultursenator Joe Chialo wirft hin. Er hat unangenehme Sparmaßnahmen durchsetzen müssen, musste sich „Hofnarr“ nennen lassen, seine Familie wurde bedroht. Seine Rücktrittsbegründung aber ist eine ganz andere. Der Hauptstadt droht Ungemach.
Berlins Kultursenator Joe Chialo tritt zurück. Er hinterlässt einen Scherbenhaufen und die Frage, was für eine Zukunft die Kultur der Stadt erwartet.
Linksfraktion kritisiert fehlenden Einsatz des CDU-Politikers für die Berliner Kultur, die Grünen wollen Kai Wegner in die Verantwortung nehmen
Die Berliner Kultur ist stark von Haushaltskürzungen betroffen. Nun zieht der zuständige Senator die Reißleine.
Joe Chialo war das Aushängeschild der Berliner CDU. Vor kurzem wurde er noch als Kulturstaatsminister gehandelt, nun wirft er als Kultursenator hin. Vor allem wegen der Einsparungen im Kulturhaushalt war er ins Kreuzfeuer geraten.
Joe Chialo hat heute überraschend seinen Rücktritt als Berliner Kultursenator bekannt gegeben. Er begründet dies mit Kürzungsmaßnahmen, die seine Arbeit stark beeinträchtigten, und zunehmender Kritik an seiner Person. Aufgrund der finanziellen Kürzungen und der damit verbundenen Einschränkungen seiner Arbeit könne er keine Fortschritte mehr erzielen.
Joe Chialo kam als Quereinsteiger aus der Kultur in die Politik, wurde vom Musikmanager zum Kultursenator in Berlin. Aber der Applaus blieb aus: Stattdessen zog Chialo immer wieder Kritik auf sich. Auch ein Prestigeprojekt scheiterte.
Wie wird die Regierung unter Friedrich Merz das Land verändern? Sind die Umstände, unter denen er sein Amt aufnimmt, vergleichbar mit Weimar?
Wolfram Weimers Wahl zum Kulturstaatsminister sorgt für Empörung. Sie ist tatsächlich ein Schlag ins Gesicht der bisherigen Profiteure. Aber auch ein klares Signal an die populistische Konkurrenz.
Während der Übergabe des Kulturstaatsministeramtes muss Zeit für einen Stoßseufzer der Erleichterung sein. Wir werden Claudia Roth nicht vermissen. Hoffentlich.
Antisemitismus, Filmförderung, Hilfen für die Verleger – den Ex-Publizisten Wolfram Weimer erwarten in seinem Amt als Kulturstaatsminister viele Aufgaben. Wie gewinnt er das Vertrauen der Kulturschaffenden?
Mit dem Berliner Theatertreffen wird der darstellenden Kunst ein Fest bereitet, aber eine wankelmütige Kulturpolitik wird zur Belastung
Wer Wolfram Weimer kritisiert, muss auch sagen, dass Claudia Roth die Ideologisierung der Bundeskultur erfunden hat. Ihr Nachfolger wäre allerdings gut beraten, diesen Fehler nicht zu eskalieren.
Gegen den designierten Kulturstaatsminister Wolfram Weimer formiert sich Widerstand.
Friedrich Merz (CDU) hat den Verleger Wolfram Weimer für das Amt des Kulturstaatsministers benannt. In der Kulturszene organisiert sich Widerstand.
Der designierte Medien- und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wehrt sich gegen den Vorwurf, eine rechtskonservative Wende anzustreben. Er sei Kulturverfechter, nicht Kulturkämpfer, sagte Weimer dem Magazin „Stern“. Seit Jahren schreibe er gegen die AfD und den Rechtspopulismus an, betonte der bisherige Publizist.
Friedrich Merz hat den Journalisten und Verleger Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister nominiert. Weimer ist ein Medienprofi ohne politische Erfahrung. Hervorgetan hat er sich mit konservativen Positionen. Was kann die Kultur erwarten?
In Berlin demonstrieren Theaterschaffende gegen Pläne zur Umstrukturierung der großen Theater. Es geht in dem Streit um weit mehr als Tariflöhne.
Ein Verleger will Medienminister werden? Früher wäre das mit Verweis auf einen Interessenkonflikt verhindert worden. Nicht so nun bei Wolfram Weimer.
Merz holt den bekennenden Wertkonservativen Weimer als Kulturstaatsminister ins Kanzleramt. Er ist Medienunternehmer, hat aber wenig Erfahrung im Kulturbereich. Was bedeutet das für die Kulturpolitik?
Überraschend soll der Verleger Wolfram Weimer Kulturstaatsminister werden, er tritt die Nachfolge der Grünen-Politikerin Claudia Roth an. Die Personalie ist umstritten.
Der designierte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wehrt sich gegen den Vorwurf, eine rechtskonservative Wende in der Kulturpolitik anzustreben. Er sei Kulturverfechter, nicht Kulturkämpfer, sagte Weimer dem Magazin „Stern“.
Der Medienunternehmer Wolfram Weimer soll Kulturstaatsminister werden. Einige Kulturschaffende äußern nun große Sorge.
CDU-Chef Friedrich Merz will den konservativen Publizisten und Verleger Wolfram Weimer zum Kulturstaatsminister machen. Mit dieser Personalie hat wohl niemand gerechnet. Weimer ist bisher wenig mit Kulturinteresse aufgefallen, anders als seine Vorgängerinnen und Vorgänger, dafür umso mehr als konservativer, wirtschaftsliberaler Manager von Zeitschriften.
Er ist die wohl umstrittenste Personalie des neuen Kabinetts: Wolfram Weimer. Im stern spricht der designierte Kulturstaatsminister über die Kritik – und seine Pläne im Amt.
Ein Kommentargespräch mit Paulina Fröhlich
Der Publizist und Verleger Wolfram Weimer löst Grünen-Politikerin Claudia Roth als Kulturstaatsminister ab. Wie kommt das in der Berliner Kulturszene an?
Es gibt Wochen, in denen sich das politische Berlin die Augen reibt – und diese ist eine davon. Denn Wolfram Weimer wird als Seiteneinsteiger Mitglied im Kabinett. Ein kühnes Signal des künftigen Kanzlers.
Zugleich Anteilseigner an der Weimer Media Group und zuständig für die Deutsche Welle? Lobbycontrol sieht darin einen Interessenkonflikt. Ein Kulturverein startet eine Petition gegen Weimer.
Die Nominierung des konservativen Verlegers Wolfram Weimer zum Nachfolger von Claudia Roth als Kulturstaatsminister hat viel Kritik hervorgerufen. Nun meldet er sich selbst zu Wort
Der Platz für Künstlerinnen und Künstler in Berlin schrumpft. Nevin Aladağ, Daniel Knorr und Gerold Miller haben sich im Süden der Stadt neue Studiohallen gebaut.
In Berlin demonstrieren Theaterschaffende gegen Pläne zur Umstrukturierung der großen Theater. Es geht in dem Streit um weit mehr als Tariflöhne.