»Berlins Kulturpolitik ist respektlos«
Der Publizist und Jurist Michel Friedman über die Bedeutung der Kultur in unserer Demokratie und mangelnde politische Wertschätzung (Interview und Podcast).
Der Publizist und Jurist Michel Friedman über die Bedeutung der Kultur in unserer Demokratie und mangelnde politische Wertschätzung (Interview und Podcast).
Festivals und Clubs sind in Berlin ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor. Doch sinkende Besucherzahlen und höhere Ausgaben machen ihnen zu schaffen. Was tut die Politik dagegen?
Der Haushalt wurde am 19. Dezember 2024 im Abgeordnetenhaus ohne Änderungen verabschiedet. Damit hat die rotschwarze Koalition in Berlin die seitens der Justizverwaltung vorgeschlagene massive Mittelkürzung für das Gefängnistheater aufBruch rechtskräftig beschlossen.
Um rund zwölf Prozent kürzt Berlin seinen Kulturetat für 2025 – doch überall werden Gelder gestrichen. Kommunen und Länder müssen sparen, und das bekommt gerade die Kultur zu spüren. Wie wirkt sich das aus? Auf die Theater, Museen, Galerien? Wie auf die großen Institutionen und wie auf die Freie Szene? Wie gehen Kulturschaffende mit dieser Situation um? Und was bedeutet … Weiterlesen …
Wer weitere Artikel oder Videos findet kann mir gerne Links per Email an contact@berlin-artist.info schicken, ich entscheide dann ganz alleine ob ich die veröffentliche, es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.
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Hintergrund sind die Sparpläne bei vielen Kulturinstitutionen in Deutschland. Allein im Berliner Kulturetat fallen dieses Jahr rund 130 Millionen Euro weg. Unterzeichnet haben den Appell unter anderem die Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Sächsischen Akademie der Künste.
Mit 70 Prozent weniger Förderung muss das Gefängnistheater AufBruch 2025 auskommen. Das Resozialisierungsprojekt ist akut gefährdet. Was verloren ginge, beweist George Orwells „1984“ in der JVA Plötzensee. Spätfolgen, auch für den Opferschutz, lassen sich kaum absehen.
Kulturförderung ist keine Subvention, die je nach wirtschaftlicher Lage bemessen werden kann, sondern eine lebensnotwendige Investition zur Entfaltung und Gestaltung der Persönlichkeit jedes Einzelnen wie auch einer demokratischen Gesellschaft.
Berlin. Die Premiere von Orwells „1984“ in der JVA Plötzensee war aus mehreren Gründen besonders. Über allem schwebte der Spardruck in Berlin.
Kunst sei demokratierelevant, weil sie gegen Popularisierung wirke, sagt Carsten Brosda. Der Hamburger Kultursenator und kulturpolitischer Vordenker der SPD fordert deshalb, die subventionierte Kultur in Deutschland zu schützen.
Intendantin Elisabeth Sobotka muss Premiere absagen, will aber an Netrebko festhalten.
Weil sich zahlreiche Einsparungen nicht wie geplant umsetzen lassen, hat die Kulturverwaltung Korrekturen vorgelegt. Laut SPD waren diese mit den Fraktionen jedoch nicht abgesprochen.
Budget cuts in the operatic capital put the future of major companies at risk. We look at the story so far
Ein Gespräch mit Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie
Podiumsdiskussion mit Joe Chialo, Silvia Fehrmann, Jayrôme Robinet und Katharina Schultens
Wer zahlt die Zeche? Die Kürzungsliste des Senats steckt voller Fehler und Pannen. Und sie schafft Misstrauen in der Kulturszene.
Der Spar-Hammer des Senats macht auch vor Berlins prächtigstem Musiktheater nicht Halt. So sah sich die neue Intendantin der Staatsoper, Elisabeth Sobotka (59) an ihrem ersten Arbeitstag in Berlin mit Kürzungen konfrontiert.
Weil sich zahlreiche der beschlossenen Kürzungen nicht wie geplant umsetzen lassen, muss die Kulturverwaltung an anderer Stelle Geld streichen. Die Grünen kritisieren die Koalition scharf.
Der Berliner Kultursenator Joe Chialo erläutert die Kernbegriffe seiner Politik.
Der zweite Gedanke – Der vollständige Mitschnitt des Gesprächabends im Deutschen Theater vom 15.01.2025
Kein Baustopp an der Behrenstraße, jetzt ist es amtlich. Zehn Millionen Euro für 2025 werden entsperrt, ab 2026 helfen Beleihung und Streckung der Maßnahmen bis in die 2030er Jahre.
Unter dem Titel „Krisen, Kürzungen, Konsequenzen“ wurde am Donnerstag im Deutschen Theater diskutiert, wie es mit der Berliner Kultur weitergeht. Das Vertrauen in die Politik ist vorerst erschüttert.
Mit der Unterstützung der städtischen Comicszene hat Berlin Maßstäbe gesetzt. Nun muss das Land sparen – die Stipendien für Zeichnerinnen und Zeichner werden trotzdem fortgesetzt.
Wegen der Sparmaßnahmen im Landeshaushalt für die Kultur startet das Berliner Ensemble eine Auktion für eine Übernachtung auf der Bühne. Karten für die Vorstellung am Abend gibt’s obendrauf.
Acht Millionen Euro muss allein die Universität der Künste dieses Jahr sparen. Laut Präsident Norbert Palz könnte die enge Haushaltslage für die Kunst- und Musikhochschulen 2026 den Kernbetrieb bedrohen.
Eine Entscheidung über die Intendanz des Theaters steht bevor. Ersan Mondtag ist im Gespräch, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Das wichtigste: Spektakel muss sein!
Das Netzwerk Berlin Mondiale organisiert Kulturangebote für Jugendliche in benachteiligten Kiezen. Nun wurden ihnen die Fördergelder gestrichen.
In Berlin gab es unlängst Spekulationen über einen möglichen Job-Wechsel von Kultursenator Joe Chialo (CDU), das berichtete die „Berliner Morgenpost“.
Im Sommer wollte die Komische Oper die Oscar-Wilde-Vertonung „Mein Freund Bunbury“ von 1964 spielen. Doch nach den Kürzungen durch den Senat fehlt dazu jetzt das Geld.
Wegen der drastischen Sparmaßnahmen streicht die Komische Oper das Saisonfinale mit dem Natschinski-Musical im Zelt vorm Roten Rathaus.
Kulturelle Bildungsprogramme sind in einer Welt, die kreative Problemlöserinnen und empathische Gestalter dringend braucht, unverzichtbar – und trotzdem chronisch unterfinanziert. Was wir dagegen tun können.
Warum die Abschaffung des kostenlosen Museumssonntags ein Verlust ist
Im Februar stehen Neuwahlen an. Berlins Kultursenator Joe Chialo wird schon als möglicher Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth gehandelt, sollte die CDU gewinnen. Was sagt er dazu?
Ein Gespräch mit Lisa Schorm vom Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen
Berlins Kultursenator nennt sein derzeitiges Amt „das schönste neben dem Papst“
Berlin. Chialo ist seit 2023 Berlins Kultursenator. Nun gibt es Gerüchte, dass er bei einem Wahlsieg der CDU einen neuen Posten bekommen könnte.
Nach der Pandemie hat sich der Berlin-Tourismus nicht wieder erholt. Was hat es für Folgen, wenn nun auch noch an der Kultur gespart wird?
Sie kommen nicht wegen der Currywurst: Der Pianist und Komponist Kaan Bulak über die Kulturkürzungen in Berlin, von denen er direkt betroffen ist. Und durch die ein Stück Berlin verloren geht.
Das Projekt „aufBruch“ steht vor dem Aus: Im Rahmen der Berliner Sparmaßnahmen könnte eine Kürzung von über 70 Prozent das Resozialisierungsprojekt, das seit 27 Jahren in Berliner Gefängnissen Theaterproduktionen inszeniert, zum Scheitern bringen.
Berlin ruiniert seine Zukunft und sein internationales Prestige
Drei Miliarden Euro will der Berliner Senat im kommenden Jahr sparen. Am Donnerstag hat das Abgeordnetenhaus die Pläne beschlossen. Vor dem Gebäude wird lautstark protestiert.
Abgeordnetenhaus beschließt Sparprogramm – mit massiven Folgen für die Kunst
Der Berliner Senat plant Kürzungen in Milliardenhöhe – auch bei der Kultur. Der ehemalige Kultursenator Klaus Lederer (parteilos) wirft der Koalition Ahnungslosigkeit vor. Viele der geplanten Sparmaßnahmen ließen sich gar nicht umsetzen.
Das Land Berlin beschließt an diesem Donnerstag seinen Sparhaushalt. Allein 130 Millionen Euro sollen für die Kultur wegfallen. Die Hauptstadt dürfte dadurch an Strahlkraft verlieren. Die Kulturszene fürchtet um ihre Existenz.
Die Kultur scheint in Deutschland gefährdet, Geld wird gestrichen, vor allem in Berlin. Die Kulturstaatsministerin kritisiert diese „Brutalität“ und fordert ein Umdenken.
Max Sonnenberg ist im Gefängnistheater „Aufbruch“ zum Schauspiel gekommen. Für ihn war es ein Schlüsselerlebnis. Dass das Theater jetzt durch die Sparpläne des Senats in Gefahr ist, macht ihm Angst. Was das Spiel für ihn bedeutet, erzählt er im Interview.
Der Aufschrei der Szene war laut und schrill: 130 Millionen Euro weniger für die Berliner Kultur, das gehe gar nicht. Als ob nur die Theater und Museen der Hauptstadt vom Sparkurs der Länder und Kommunen betroffen wären. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten steht auch die Kulturförderung bundesweit durch Subventionen und Steuergelder zur Disposition. Was bedeutet das für die Kulturnation Deutschland? Welche … Weiterlesen …
Die Berliner Kulturszene muss radikal sparen. Zu Recht? Hier erklärt Hamburgs SPD-Kultursenator Carsten Brosda, was er seinen Kollegen in der Hauptstadt raten würde. Und warum Theater anders funktionieren als das Berghain.
Wir brauchen mehr als nur ein »Aber«: Warum ist der Protest gegen die Berliner Kulturkürzungen so mild?
Dem Gefangenentheater aufBruch werden massiv die Mittel gestrichen. Statt vier Produktionen ist demnächst allenfalls noch eine pro Jahr drin.
Joe Chialo hat als Kultursenator die hauptstädtische Kunstszene den Sparplänen der Berliner Landesregierung ausgeliefert. Jetzt ist er auch als Kulturstaatsminister im Gespräch. Schlimme Aussichten.
Der Berliner Senat plant im Zuge einer allgemeinen Haushaltskonsolidierung Kürzungen im Etat für Kultur. Diese betreffen voraussichtlich mehrere Bereiche…
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In Hamburg wächst der Kulturhaushalt: Was macht Berlin bloß falsch?
In diesem Jahr hat es in Berlin laut Polizei so viel Protest wie lange nicht mehr gegeben: mehr als 7500 angemeldete Demonstrationen. Besonders kreativer Protest zeigt sich derzeit bei den „Unkürzbar“-Demos gegen die Sparpläne des Senats.
Der Berliner Senat will den Kulturetat drastisch kürzen. Wir haben an sieben Tagen sieben Hotspots der Kulturmetropole besucht. Ein Stimmungsbild.
Das Theater AufBruch leistet einen Beitrag zur Resozialisierung Strafgefangener. Das Publikum honoriert es mit ausverkauften Aufführungen. Doch Berlin stellt das Gefängnistheater nun offenbar infrage und kürzt die Förderung. Die Verantwortung liegt diesmal aber nicht beim Kultursenator.
Die Berliner Kulturszene steht vor harten Einschnitten: Rund 130 Millionen Euro sollen gestrichen werden. Das sorgt für Proteste und große Verunsicherung. Doch Berlin ist nicht allein: Auch andere Städte und der Bund kürzen kräftig. Was bedeutet das für Theater, Museen und die freie Szene? Wie können Kunstschaffende angesichts sinkender Budgets weiterhin bestehen? Soll Kultur stärker privat finanziert werden, oder droht … Weiterlesen …
Auszug des Stadtmuseums aus dem Humboldt-Forum kaum umsetzbar.
Das Berliner Gefängnistheaterprojekt „Aufbruch“ steht wegen Kürzungen vor dem Aus. Wer hier spart, spart am Humanismus und an der Sicherheit, sagt die Therapeutin. Ein Gastbeitrag.
ab 1:43:00 geht es um den Kulturhaushalt
Das Berliner Gefängnistheater „Aufbruch“ ist das größte und professionellste Gefängnistheater in Deutschland. Straffällig gewordene Menschen aller Altersgruppen, kultureller Milieus und Bildungsniveaus werden hier in künstlerische Projekte eingebunden, die anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Der Kultursenator Joe Chialo (CDU) steht wegen Einsparungen in Berlin stark in der Kritik. Nun war er zu Gast in der Schaubühne.
Carolin Emcke im Gespräch mit Joe Chialo, Meneske Wenzler und Jens Hillje
Mit massiver Kritik hatte Berlins Kulturszene auf die angedrohten Einsparungen in Höhe von 130 Millionen Euro reagiert. Besonders Kultursenator Joe Chialo (CDU) wurde vorgeworfen, versagt zu haben. Nun haben CDU und SPD offenbar reagiert: Die Kürzungen werden umgeschichtet. SPREEPOLITIK analysiert, wer die neuen „Gewinner“ sind – und die „Verlierer“. Außerdem stellen wir die neue Regierungsmannschaft in Brandenburg vor: Denn SPD … Weiterlesen …